Firefox: Mozilla beugt sich WebKit und weicht von Standards ab

Die Entwickler bei Mozilla geben ihre strikte Orientierung an den Web-Standards demnächst wohl auf. Das ist das Ergebnis einer längeren Diskussion in der Community um den Firefox-Browser. Erste entsprechende Änderungen sind im Frühjahr in diesem zu erwarten.
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Das Ziel dessen liegt darin, Web-Entwicklern die Arbeit leichter zu machen. Denn diese nehmen die von konkurrierenden Browsern, die mit der WebKit-Engine arbeiten, angebotenen CSS-Prefix-Features gern an. Vor allem bei der Entwicklung für mobile Endgeräte bieten hier verschiedene Funktionen Vorteile.

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WebKit ist derzeit die dominierende Engine und kommt in Googles Chrome, Apples Safari sowie im Opera zum Einsatz. Über die CSS-Prefixes bietet diese Entwicklern eine Reihe von Funktionen, die noch nicht in den Standards des W3C festgeschrieben sind, sich aber durchaus schon in den Planungen wiederfinden. Da die Standardisierung ein langwieriger Prozess ist und den aktuellen Erfordernissen oft hinterherhinkt, besteht die Idee hier darin, bestimmte Features bereits anzubieten und das Prefix zu entfernen, wenn die jeweilige Funktion Eingang in die beschlossenen Spezifikationen gefunden hat.

Die Firefox-Entwickler hielten bisher allerdings nicht viel von den Alleingängen ihrer Kollegen hinter WebKit und hielten sich weitgehend an die beschlossenen Stanrdards. Das will man nun allerdings ändern, um Web-Entwicklern das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Man würde sich wünschen, dass sich alle Browser-Entwickler an die vom W3C vorgegebenen Punkte halten - doch müsse man sich damit abfinden, nicht in einer solch idealen Welt zu leben, erklärte Mozilla-Entwickler Daniel Holbert.

Der Firefox werde daher in Kürze ebenfalls verschiedene Prefix-Features in CSS unterstützen. Eine Liste wurde zum Jahreswechsel veröffentlicht. Die ersten Änderungen werden voraussichtlich im April mit den Firefox-Versionen 46 oder 47 bei den Nutzern ankommen.

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