Mozilla sperrt den beliebten YouTube Unblocker aus dem Firefox aus
Mozilla hat eines der beliebtesten Plugins für seinen Firefox-Browser gesperrt. Dabei geht es um den YouTube Unblocker. Es handelt sich hier allerdings keineswegs um ein Einknicken vor der Medien-Industrie, wie manche nach den ersten Berichten über die Blockade vermuteten.
Nach Angaben des Open Source-Unternehmens habe vielmehr das Verhalten des Plugins für die Entscheidung gesorgt, dessen Installation im Firefox zu blockieren. Man habe festgestellt, dass der YouTube Unblocker eigenmächtig Änderungen an den Sicherheits-Einstellungen des Browsers vornimmt und auch noch ohne Nachfrage beim Nutzer ein weiteres Plugin installierte.
Erst am Wochenende war einem Nutzer ein entsprechendes Problem aufgefallen. Kurz nach der Installation des YouTube Unblockers, so schilderte dieser es in einem Fehlerbericht an die Entwickler, sei sein Virenscanner angesprungen und meldete, einen Download von einer externen Seite blockiert zu haben. Daraufhin habe er einen genaueren Blick in den Quellcode der Erweiterung geworfen.
Dabei zeigte sich, dass der YouTube Unblocker nicht nur ein Plugin namens Adblock Converter herunterladen und aktivieren wollte, das vom Virenscanner als Malware markiert wurde. Die Software war auch nicht in Mozillas offiziellem Store zu finden. Da der Firefox standardmäßig aber nur noch die Installation signierter Plugins erlaubt, überschrieb der YouTube Unblocker schlicht die Konfigurations-Datei user.js, um die Schutzfunktion außer Kraft zu setzen.
Das waren aber noch längst nicht alle Auffälligkeiten. Zu Testzwecken erlaubte der Nutzer die Installation des nachgeladenen Plugins - dieses war dann zwar vorhanden, tauchte aber nicht in der Übersicht der Erweiterungen auf. Als der Browser im Safe Mode gestartet wurde, bei dem alle Plugins deaktiviert sind, erzwang es seine eigene Aktivierung. Solche ein Verhalten kennt man eigentlich nur von bösartiger Software und die Firefox-Entwickler entschlossen sich kurzerhand, den YouTube Unblocker komplett zu sperren.
Das Plugin genoss bisher bei vielen Nutzern großes Ansehen, da es auch die Wiedergabe von YouTube-Inhalten ermöglichte, die aus urheberrechtlichen Gründen für die eigene Region gesperrt sind. Was hinter den neuesten Entwicklungen steckt und ob das Projekt vielleicht von Kriminellen gekapert wurde, ist aktuell unklar.
Download Mozilla Firefox - Kostenloser Open-Source-Browser
Erst am Wochenende war einem Nutzer ein entsprechendes Problem aufgefallen. Kurz nach der Installation des YouTube Unblockers, so schilderte dieser es in einem Fehlerbericht an die Entwickler, sei sein Virenscanner angesprungen und meldete, einen Download von einer externen Seite blockiert zu haben. Daraufhin habe er einen genaueren Blick in den Quellcode der Erweiterung geworfen.
Dabei zeigte sich, dass der YouTube Unblocker nicht nur ein Plugin namens Adblock Converter herunterladen und aktivieren wollte, das vom Virenscanner als Malware markiert wurde. Die Software war auch nicht in Mozillas offiziellem Store zu finden. Da der Firefox standardmäßig aber nur noch die Installation signierter Plugins erlaubt, überschrieb der YouTube Unblocker schlicht die Konfigurations-Datei user.js, um die Schutzfunktion außer Kraft zu setzen.
Das waren aber noch längst nicht alle Auffälligkeiten. Zu Testzwecken erlaubte der Nutzer die Installation des nachgeladenen Plugins - dieses war dann zwar vorhanden, tauchte aber nicht in der Übersicht der Erweiterungen auf. Als der Browser im Safe Mode gestartet wurde, bei dem alle Plugins deaktiviert sind, erzwang es seine eigene Aktivierung. Solche ein Verhalten kennt man eigentlich nur von bösartiger Software und die Firefox-Entwickler entschlossen sich kurzerhand, den YouTube Unblocker komplett zu sperren.
Das Plugin genoss bisher bei vielen Nutzern großes Ansehen, da es auch die Wiedergabe von YouTube-Inhalten ermöglichte, die aus urheberrechtlichen Gründen für die eigene Region gesperrt sind. Was hinter den neuesten Entwicklungen steckt und ob das Projekt vielleicht von Kriminellen gekapert wurde, ist aktuell unklar.
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Christian Kahle
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