Microsoft arbeitet an fehlerhaftem Standbymodus beim Surface Pro 4
In dieser Woche erst hat Microsoft mit einem Treiber-Update Absturz-Probleme der Grafik beim Surface Pro 4 behoben. Und auch ein anderes scheinbar recht weitverbreitetes Problem der neuen Generation haben die Redmonder bereits in Arbeit - es geht dabei um Fehler mit dem Schlafmodus und Standby und einer daraus resultierende Panne, die die CPU aktiv lässt und sie nicht wie gedacht in den Ruhemodus schickt.
Das wiederum kann zu Problemen führen, wenn die CPU weiter aktiv ist und das Surface Pro oder Surface Book transportiert wird. Zudem wacht es nicht normal einfach wieder auf, sondern muss neugestartet werden. Der Fehler tritt auf, wenn das Tablet sich durch einen niedrigen Akkustand in den Standby begibt. Mit einem Update, das nun dieses Problem beim Surface Pro 4 und Surface Book beheben kann, wird allerdings nicht so schnell gerechnet. Wie die Newsseite Windows Central berichtet, dürfte es sich mit dem Bugfix noch bis kommendes Jahr hinziehen.
Zum einen sollte man keine Webseiten offen haben, die noch aktiv streamen, wenn man sein Gerät in den Standbymodus versetzt oder zum Beispiel das Cover schließt. Im Standby wird weiterhin Strom verbraucht und das quasi auf "Halten" gesetzte Streaming tut dann sein Übriges, um den Akku leer zu saugen. Wenn der Akku so vollständig entladen wird, führt das zu Problemen beim erneuten Starten.
Zum anderen sollten Surface-Besitzer ganz allgemein besser den Standbymodus vorerst deaktivieren und lieber nur den Ruhezustand nutzen. Von allen Windows-Energiesparmodi verbraucht der Ruhezustand die wenigste Energie.
Andere Nutzer berichten von weiteren Hindernissen, die der Schlafmodus mit sich bringt. So wird bei einigen Nutzern das Aufwachen des Tablets unabhängig von der verbleibenden Akku-Restzeit und auch nach kurzem Standby verhindert, selbst mit einem Hard Reset reagiert das Surface häufig nicht beim ersten Versuch.
Siehe auch: Microsoft Surface Pro 4 Test: Selbst perfekte Tablets haben Macken
Rückmeldung von Microsoft
Auf eine Anfrage bei Microsoft bekam Windows Central die Rückmeldung, dass man das Problem in Verbindung mit dem Batteriemanagement kennt und daran arbeitet. Zudem wurde in den Community-Foren von Microsoft mitgeteilt, dass man früh zum Start des neuen Jahres ein Update liefern wird, das dieses Problem adressiert.Für die Zwischenzeit gibt es Verhaltentipps...
Bis dahin müssen sich Surface-Nutzer mit dem Problem irgendwie arrangieren. Microsoft hat für die Zwischenzeit, also bis ein Update zur Verfügung steht, aber einige Tipps auf Lager.Zum einen sollte man keine Webseiten offen haben, die noch aktiv streamen, wenn man sein Gerät in den Standbymodus versetzt oder zum Beispiel das Cover schließt. Im Standby wird weiterhin Strom verbraucht und das quasi auf "Halten" gesetzte Streaming tut dann sein Übriges, um den Akku leer zu saugen. Wenn der Akku so vollständig entladen wird, führt das zu Problemen beim erneuten Starten.
Zum anderen sollten Surface-Besitzer ganz allgemein besser den Standbymodus vorerst deaktivieren und lieber nur den Ruhezustand nutzen. Von allen Windows-Energiesparmodi verbraucht der Ruhezustand die wenigste Energie.
Auslöser noch unbekannt
Während die Grafikprobleme ganz klar auf Intels neuen Skylake-Chipsatz zurückzuführen waren, ist man bei den verschiedenen Fehlern mit dem Schlafmodus noch nicht sicher, was der Auslöser ist.Andere Nutzer berichten von weiteren Hindernissen, die der Schlafmodus mit sich bringt. So wird bei einigen Nutzern das Aufwachen des Tablets unabhängig von der verbleibenden Akku-Restzeit und auch nach kurzem Standby verhindert, selbst mit einem Hard Reset reagiert das Surface häufig nicht beim ersten Versuch.
Siehe auch: Microsoft Surface Pro 4 Test: Selbst perfekte Tablets haben Macken
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