Neuer Rekord bei 5G-Mobilfunk:
Nokia schafft fast 20 Gigabit/s
Der finnische Netzwerkausrüster Nokia Networks konnte in einem Versuch mit neuen Sendeanlagen der fünften Mobilfunkgeneration mit einem neuen Bandbreitenrekord die Potenziale der Technologie demonstrieren. Über die Luftschnittstelle wurden dabei 19,1 Gigabit pro Sekunde übertragen.
Erreicht wurde die Bandbreite im Rahmen von Tests der neuen Mobilfunkstandards, die Nokia Networks zusammen mit der SK Telecom in Südkorea durchführte. Dabei ging es vor allem darum, auszuloten, welche Leistungen die Technologie in der Spitze bringen kann. In der Praxis dürften solche Geschwindigkeiten bei einzelnen Verbindungen aber auch nach der Einführung von 5G-Netzen eher nicht zum Einsatz kommen.
Denn für solche Datenmengen wird ein ziemlich breites Band an Funkspektren benötigt. Für ihre Rekordbandbreite verwendeten die Unternehmen eine 8x8-MIMO-Konfiguration, die auf ein 400 Megahertz breites Spektrum zurückgreifen konnte. Dadurch sind allerdings Erkenntnisse darüber möglich, welche Leistungen eine 5G-Funkzelle auch im Zusammenspiel mit mehreren Clients bringen kann, wenn diese beispielsweise parallel zueinander auf Anwendungen mit hohem Datenaufkommen zugreifen.
Der nun unternommene Versuch ist das Ergebnis einer längeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Nokia Networks und SK Telecom hatten bereits vor einiger Zeit ein gemeinsames Forschungszentrum eingerichtet, das sich mit 5G-Technologien und anderen Anwendungen des Mobile-Internet beschäftigt. Aktuell ging es dabei um die cmWave-Technologien, die derzeit noch nicht fest zum 5G-Standard gehören und voraussichtlich auch erst ab 2019 in das Standardisierungsverfahren einfließen werden.
Die Kooperation beruht dabei auch auf einer Zusammenarbeit beim Mobilfunknetz der SK Telecom. Südkorea ist schon seit längerer Zeit die weltweit führende Breitband-Nation und entsprechend steht auch hier das Ziel, bei der Einführung von 5G-Netzen in einigen Jahren vorn mit dabei zu sein.
Denn für solche Datenmengen wird ein ziemlich breites Band an Funkspektren benötigt. Für ihre Rekordbandbreite verwendeten die Unternehmen eine 8x8-MIMO-Konfiguration, die auf ein 400 Megahertz breites Spektrum zurückgreifen konnte. Dadurch sind allerdings Erkenntnisse darüber möglich, welche Leistungen eine 5G-Funkzelle auch im Zusammenspiel mit mehreren Clients bringen kann, wenn diese beispielsweise parallel zueinander auf Anwendungen mit hohem Datenaufkommen zugreifen.
Der nun unternommene Versuch ist das Ergebnis einer längeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Nokia Networks und SK Telecom hatten bereits vor einiger Zeit ein gemeinsames Forschungszentrum eingerichtet, das sich mit 5G-Technologien und anderen Anwendungen des Mobile-Internet beschäftigt. Aktuell ging es dabei um die cmWave-Technologien, die derzeit noch nicht fest zum 5G-Standard gehören und voraussichtlich auch erst ab 2019 in das Standardisierungsverfahren einfließen werden.
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Christian Kahle
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