Android 6.0: Google unternimmt neuen Vorstoß zur Verschlüsselung
Der Suchmaschinenkonzern Google nimmt mit der neuen Version seines Mobile-Betriebssystems Android auch erneut Anlauf, um die Verschlüsselung der Geräte weiter voranzutreiben. In der vorherigen Fassung musste das Unternehmen hier noch von seinen ursprünglichen Plänen einer Krypto-Offensive Abstand nehmen.
Man hatte eigentlich vor, die integrierten Verschlüsselungs-Mechanismen bei Android 5.0 Lollipop standardmäßig zu aktivieren. Allerdings zeigten sich selbst auf ordentlich ausgestatteten Systemen schnell Performance-Probleme. Daher musste man erst einmal zurückrudern und bot die Kodierung der gesamten Daten auf dem Smartphone erst einmal als Option an.
Mit Android 6.0 Marshmallow will Google bei dem Thema nun aber endlich vorankommen. Allerdings geht man hier etwas granularer vor. Grundsätzlich wird die Verschlüsselung des integrierten Flash-Speichers und der eingelegten Speicherkarten nach der Installation aktiviert - allerdings nur bei Geräten, die die Mindestanforderungen an die Hardware erfüllen. Dadurch soll verhindert werden, dass es erneut zu Beschwerden kommt, weil die Geräte auf einmal langsamer reagieren als vor dem Upgrade.
Mit der Einführung von Android 6.0 hat Google bereits das Android Compatibility Definition Document (CDD) entsprechend angepasst. In diesem werden die Richtlinien für die Hardware-Hersteller festgeschrieben, die mit dem Betriebssystem arbeiten wollen. Die Verschlüsselung der Speicher ist hier nun nicht mehr länger als Empfehlung gekennzeichnet, sondern wird bei neuen Endgeräten im Grunde vorausgesetzt.
Ausnahmen gibt es lediglich für neue Android-Geräte, die als so genannte Low-Memory-Devices eingestuft werden, bei denen sich der Arbeitsspeicher auf 512 Megabyte beschränkt. Weiterhin muss die Verschlüsselung nicht aktiviert werden, wenn das jeweilige Produkt nicht mit einem Lockscreen arbeitet. Beides dürfte vor allem der Fall sein, wenn das Betriebssystem beispielsweise auf Unterhaltungselektronik oder anderen Embedded-Systemen zum Einsatz kommt. Neue Smartphones und Tablets werden hiervon hingegen eher nicht berührt. Um die Performance bei eingeschalteter Krypto zu gewährleisten, soll die Performance auch so ausgelegt sein, dass der Speicher trotzdem mit mindestens 50 Megabyte pro Sekunde ausgelesen und beschrieben werden kann.
Für die Umsetzung der Geräteverschlüsselung stellt Google noch einige weitere Richtlinien auf. Zum Einsatz kommen demnach AES-Keys mit 128 Bit. Die Konfiguration der Geräte muss dabei so ausgelegt sein, dass der eigentliche Key noch einmal verschlüsselt ist und vom Passwort des Nutzers freigegeben werden kann. Außerdem sei zu gewährleisten, dass der Key nicht das Gerät verlässt - etwa weil einfach ein komplettes Backup in die Cloud geschoben wird.
Mit Android 6.0 Marshmallow will Google bei dem Thema nun aber endlich vorankommen. Allerdings geht man hier etwas granularer vor. Grundsätzlich wird die Verschlüsselung des integrierten Flash-Speichers und der eingelegten Speicherkarten nach der Installation aktiviert - allerdings nur bei Geräten, die die Mindestanforderungen an die Hardware erfüllen. Dadurch soll verhindert werden, dass es erneut zu Beschwerden kommt, weil die Geräte auf einmal langsamer reagieren als vor dem Upgrade.
Mit der Einführung von Android 6.0 hat Google bereits das Android Compatibility Definition Document (CDD) entsprechend angepasst. In diesem werden die Richtlinien für die Hardware-Hersteller festgeschrieben, die mit dem Betriebssystem arbeiten wollen. Die Verschlüsselung der Speicher ist hier nun nicht mehr länger als Empfehlung gekennzeichnet, sondern wird bei neuen Endgeräten im Grunde vorausgesetzt.
Ausnahmen gibt es lediglich für neue Android-Geräte, die als so genannte Low-Memory-Devices eingestuft werden, bei denen sich der Arbeitsspeicher auf 512 Megabyte beschränkt. Weiterhin muss die Verschlüsselung nicht aktiviert werden, wenn das jeweilige Produkt nicht mit einem Lockscreen arbeitet. Beides dürfte vor allem der Fall sein, wenn das Betriebssystem beispielsweise auf Unterhaltungselektronik oder anderen Embedded-Systemen zum Einsatz kommt. Neue Smartphones und Tablets werden hiervon hingegen eher nicht berührt. Um die Performance bei eingeschalteter Krypto zu gewährleisten, soll die Performance auch so ausgelegt sein, dass der Speicher trotzdem mit mindestens 50 Megabyte pro Sekunde ausgelesen und beschrieben werden kann.
Für die Umsetzung der Geräteverschlüsselung stellt Google noch einige weitere Richtlinien auf. Zum Einsatz kommen demnach AES-Keys mit 128 Bit. Die Konfiguration der Geräte muss dabei so ausgelegt sein, dass der eigentliche Key noch einmal verschlüsselt ist und vom Passwort des Nutzers freigegeben werden kann. Außerdem sei zu gewährleisten, dass der Key nicht das Gerät verlässt - etwa weil einfach ein komplettes Backup in die Cloud geschoben wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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