Microsoft macht eine der Wiegen der Smartphone-Welt endgültig dicht
Microsoft hat die bevorstehende Schließung eines der drei verbleibenden Entwicklungsstandorte für mobile Endgeräte in Finnland bestätigt. Somit ist klar, dass das Unternehmen die Niederlassung im finnischen Salo tatsächlich schließt, nachdem man sie im Zuge des Kaufs der Gerätesparte von Nokia übernommen hatte.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, bestätigte Microsoft heute, dass man den einst von Nokia eingerichteten Standort für die Entwicklung von mobilen Endgeräten im finnischen Salo tatsächlich im Rahmen der jüngsten Kürzungen aufgeben wird. Zuvor hatte es entsprechende Spekulationen gegeben, wonach Salo nicht mehr fortbestehen würde.
Der Softwaregigant bekräftigte außerdem, dass man in Finnland insgesamt ganze 2300 Stellen streichen will. Dies betrifft auch die beiden verbleibenden Entwicklungsstandorte in Espoo und Tampere, wo künftig nur noch rund 900 Mitarbeiter tätig sein sollen. Allein in Salo müssen nun schon einmal 1100 frühere Nokia-Mitarbeiter ihren Hut nehmen.
Das Ende der Smartphone-Entwicklung in Salo ist für die Stadt ein herber Rückschlag, schließlich waren hier vor rund 10 Jahren noch um die 5000 Mitarbeiter für Nokia tätig. Der Abschied von Salo ist auch ein Symbol für die Entwicklung des hart umkämpften Marktes - mit der Schließung der Entwicklungsabteilung verschwinden nun auch die letzten Teile von Nokias einst so erfolgreichem Handy-Geschäft aus der Stadt.
Tatsächlich ist Salo soetwas wie eine der Wiegen der Handy- und Smartphone-Welt, denn in den Siebzigerjahren des letzten Jahrtausends entstand in der Kleinstadt eines der ersten Nokia-Werke. Schon 2012 schloss Nokia diesen Produktionsstandort, als man die Fertigung fast vollständig nach Asien verlagerte. Heute kommen die meisten Smartphones von Microsoft aus Vietnam und China, doch selbst dort schloss der Softwarekonzern zuletzt einen Standort.
Microsoft kündigte erst vor wenigen Wochen an, dass man auf die schwierige Lage im Markt für mobile Geräte mit weiteren Entlassungen reagieren will. Insgesamt sollen rund 7800 Mitarbeiter in aller Welt ihren Job verlieren, weil Microsoft die Kosten senken will. Hintergrund sind strategische Fehler, denn die Redmonder brachten über Jahre hinweg nur Mittelklasse- und Low-End-Smartphones auf den Markt, die zwar in den meisten Fällen attraktive Preise und gute Qualität bieten, aber kaum Gewinn bringen. Die Einführung des letzten Flaggschiff-Smartphones der Lumia-Serie ist mittlerweile mehr als 18 Monate her.
Der Softwaregigant bekräftigte außerdem, dass man in Finnland insgesamt ganze 2300 Stellen streichen will. Dies betrifft auch die beiden verbleibenden Entwicklungsstandorte in Espoo und Tampere, wo künftig nur noch rund 900 Mitarbeiter tätig sein sollen. Allein in Salo müssen nun schon einmal 1100 frühere Nokia-Mitarbeiter ihren Hut nehmen.
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Microsoft kündigte erst vor wenigen Wochen an, dass man auf die schwierige Lage im Markt für mobile Geräte mit weiteren Entlassungen reagieren will. Insgesamt sollen rund 7800 Mitarbeiter in aller Welt ihren Job verlieren, weil Microsoft die Kosten senken will. Hintergrund sind strategische Fehler, denn die Redmonder brachten über Jahre hinweg nur Mittelklasse- und Low-End-Smartphones auf den Markt, die zwar in den meisten Fällen attraktive Preise und gute Qualität bieten, aber kaum Gewinn bringen. Die Einführung des letzten Flaggschiff-Smartphones der Lumia-Serie ist mittlerweile mehr als 18 Monate her.
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