Uber rettet Leben: Alkohol-Unfälle nehmen durch den Dienst ab
Über den Fahrtenvermittler Uber wird seit Monaten vielfältig und trefflich gestritten. Forscher der Temple University brachten nun aber einen gänzlich neuen Aspekt in die Sache ein: Wo der Dienst gut und wie gedacht funktioniert, steigt die Sicherheit im Straßenverkehr.
Eine Untersuchung im US-Bundesstaat Kalifornien hat gezeigt, dass die Zahl der Verkehrstoten, die zum Opfer von alkoholisierten Autofahrern wurden, merklich gesunken ist. Hochrechnungen auf Basis der aktuell vorliegenden Daten ergaben, dass die Zahl der Menschen, die im Straßenverkehr durch Alkoholeinfluss ums Leben kommen, um einen Wert zwischen 3,6 und 5,6 Prozent niedriger ausfällt.
Der Hintergrund ist eigentlich verständlich: Durch Uber besteht die Möglichkeit, zu einem deutlich geringeren Preis auf einen Dienst zurückzugreifen, der ähnlich wie ein Taxi funktioniert. Entsprechend stark sinkt die Hürde, sich nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lieber von einem Dienstleister nach Hause fahren zu lassen, statt sich selbst ans Steuer zu setzen.
Auch in den Statistiken der Polizei macht sich dies bemerkbar. So verzeichnete man beim San Francisco Police Department in der Silvesternacht lediglich zwei Festnahmen wegen Alkohols am Steuer. Eine solch niedrige Zahl gab es seit vielen Jahren nicht.
In den gesamten USA sterben im Jahr aktuell rund 13.000 Menschen in Folge von Unfällen, bei denen Alkohol im Spiel war. Die Berechnungen der Wissenschaftler ergeben somit, dass es jährlich rund 500 Menschenleben retten würde, wenn landesweit Uber-Dienste zu vergleichbaren Konditionen wie in Kalifornien zur Verfügung stünden.
Hinzu kommen die materiellen Schäden, die durch solche Unfälle auftreten: Die Volkswirtschaft wird hier jährlich um rund 37 Milliarden Dollar belastet. 1,3 Milliarden Dollar könnten es weniger sein, wenn sich mehr Menschen aufgrund der geringeren Preise von anderen heimfahren lassen würden.
Der Hintergrund ist eigentlich verständlich: Durch Uber besteht die Möglichkeit, zu einem deutlich geringeren Preis auf einen Dienst zurückzugreifen, der ähnlich wie ein Taxi funktioniert. Entsprechend stark sinkt die Hürde, sich nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lieber von einem Dienstleister nach Hause fahren zu lassen, statt sich selbst ans Steuer zu setzen.
Auch in den Statistiken der Polizei macht sich dies bemerkbar. So verzeichnete man beim San Francisco Police Department in der Silvesternacht lediglich zwei Festnahmen wegen Alkohols am Steuer. Eine solch niedrige Zahl gab es seit vielen Jahren nicht.
In den gesamten USA sterben im Jahr aktuell rund 13.000 Menschen in Folge von Unfällen, bei denen Alkohol im Spiel war. Die Berechnungen der Wissenschaftler ergeben somit, dass es jährlich rund 500 Menschenleben retten würde, wenn landesweit Uber-Dienste zu vergleichbaren Konditionen wie in Kalifornien zur Verfügung stünden.
Hinzu kommen die materiellen Schäden, die durch solche Unfälle auftreten: Die Volkswirtschaft wird hier jährlich um rund 37 Milliarden Dollar belastet. 1,3 Milliarden Dollar könnten es weniger sein, wenn sich mehr Menschen aufgrund der geringeren Preise von anderen heimfahren lassen würden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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