Uber in Niederlanden auf der Schwelle zur organisierten Kriminalität
Die Probleme des Fahrdienstes Uber in Europa werden nicht kleiner. In den Niederlanden laufen die Betreiber nun sogar Gefahr, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung eingestuft zu werden. Einmal mehr durchsuchten Beamte hier die Niederlassung des Unternehmens in Amsterdam.
Zum dritten Mal in diesem Jahr stand die niederländische Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür. Das war bereits im März der Fall sowie auch im April, als sogar ein Mitarbeiter vorübergehend festgenommen wurde, weil er sich weigerte, sich während der Razzia kooperativ zu zeigen. Erneut beschlagnahmten die Behörden nun Dokumente, die jetzt der Vorbereitung eines Strafverfahrens dienen sollen, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Auch in anderen europäischen Ländern gab es bereits Auseinandersetzungen vor Gericht, in denen es aber stets darum ging, ob der Dienst UberPop rechtlich überhaupt zulässig ist. Immerhin organisiert er Personentransporte mit privaten Autos, wofür der Fahrer eigentlich eine Taxi-Lizenz bräuchte. In Frankreich, Belgien und Deutschland bietet Uber den fraglichen Service daher bis auf Weiteres gar nicht mehr an.
"Sie werden verdächtigt, in organisierter Form Taxi-Dienstleistungen ohne Erlaubnis anzubieten", erklärte Marieke van der Molen von der Amsterdamer Staatsanwaltschaft den aktuellen Stand. Ein strafrechtliches Verfahren hätte dann nicht nur Folgen für das Unternehmen, sondern kann auch dazu führen, dass die Manager persönlich zur Verantwortung gezogen werden.
Auch in anderen europäischen Ländern gab es bereits Auseinandersetzungen vor Gericht, in denen es aber stets darum ging, ob der Dienst UberPop rechtlich überhaupt zulässig ist. Immerhin organisiert er Personentransporte mit privaten Autos, wofür der Fahrer eigentlich eine Taxi-Lizenz bräuchte. In Frankreich, Belgien und Deutschland bietet Uber den fraglichen Service daher bis auf Weiteres gar nicht mehr an.
Uber macht immer weiter
Anders sieht das jedoch in den Niederlanden aus, wo es das Unternehmen offenbar auf eine Konfrontation anlegt. Wegen des Verstoßes gegen die Richtlinien zur Personenbeförderung musste Uber dort bereits Bußgelder in Höhe von 450.000 Euro zahlen. Trotzdem wird der UberPop-Service faktisch hartnäckig immer weiter betrieben - so sieht es zumindest die Staatsanwaltschaft. Die Behörden sehen darin natürlich einen Affront."Sie werden verdächtigt, in organisierter Form Taxi-Dienstleistungen ohne Erlaubnis anzubieten", erklärte Marieke van der Molen von der Amsterdamer Staatsanwaltschaft den aktuellen Stand. Ein strafrechtliches Verfahren hätte dann nicht nur Folgen für das Unternehmen, sondern kann auch dazu führen, dass die Manager persönlich zur Verantwortung gezogen werden.
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Christian Kahle
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