Hahahaha...: Niemand im Internet sagt noch "lol"!
Die Sprache verändert sich zuweilen recht schnell - vor allem auch in der Online-Kommunikation. Und wenn heute noch jemand seine Erheiterung kundtut, indem er das Kürzel "lol" in einem Kommentar hinterlässt, handelt es sich mit hohe Sicherheit entweder um einen Netz-Nachzügler, der krampfhaft mithalten will, oder um einen altgedienten User, der in seinem Stil festgefahren ist.
Normale Anwender verwenden das einst so verbreitete Kürzel, das für "laugh out loud" (laut auflachen) steht, fast gar nicht mehr. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung beim Social Network Facebook. Einige Mitarbeiter des Unternehmens hatten zuvor nach eigenen Angaben eine Kolumne darüber gelesen, wie sich die Nutzung der Sprache im Netz verändert - und statt der Anekdoten der Autorin wollten sie dann doch lieber harte Zahlen sprechen lassen.
Bereits die Kolumnistin hatte angemerkt, dass sich der "Dialekt" des Lachens im Netz verändere. Und als die Numbercruncher von Facebook ihre Algorithmen über die Millionen bis Milliarden Beiträge eines Monats laufen ließen, zeigte sich, dass diese mit ihrem Empfinden tatsächlich richtig liegt. "lol" wird demnach tatsächlich nur noch von einer sehr kleinen Nutzergruppe verwendet.
In weit über der Hälfte der Beiträge, in denen der Nutzer ein Lachen ausdrücken wollte, kam statt dessen "haha" zum Einsatz: Konkret lag der Anteil bei 51,4 Prozent. Etwas mehr als ein Drittel der User nutzten statt dessen gar keine Textform, sondern ein passendes Emoji. Weitere 13,1 Prozent brachen in ein "hehe" aus. Der Klassiker "lol" fand sich hingegen nur noch in 1,9 Prozent der Beiträge. Die Zahlen gelten, wenn nur diese vier meistgenutzten Äußerungen berücksichtigt werden. Nimmt man alle anderen dazu - die aber nur sehr selten zu finden sind, weichen sie geringfügig, aber nicht im allgemeinen Bild davon ab.
Was zum Einsatz kommt, ist ein Stück weit altersabhängig. Bei den jüngeren Nutzern ist das Emoji stärker verbreitet, während das "lol" klar von der Gruppe mit dem höchsten Altersdurchschnitt eingesetzt wird. Deutliche Unterschiede gibt es überraschend auch regional - wie eine Analyse der Beiträge aus sechs verschiedenen US-Städten zeigt. In Seattle beispielsweise drücken die Nutzer ihre Erheiterung mehrheitlich mit einem "haha" aus, während in Chicago die meisten ein passendes Emoji verwenden.
Bereits die Kolumnistin hatte angemerkt, dass sich der "Dialekt" des Lachens im Netz verändere. Und als die Numbercruncher von Facebook ihre Algorithmen über die Millionen bis Milliarden Beiträge eines Monats laufen ließen, zeigte sich, dass diese mit ihrem Empfinden tatsächlich richtig liegt. "lol" wird demnach tatsächlich nur noch von einer sehr kleinen Nutzergruppe verwendet.
In weit über der Hälfte der Beiträge, in denen der Nutzer ein Lachen ausdrücken wollte, kam statt dessen "haha" zum Einsatz: Konkret lag der Anteil bei 51,4 Prozent. Etwas mehr als ein Drittel der User nutzten statt dessen gar keine Textform, sondern ein passendes Emoji. Weitere 13,1 Prozent brachen in ein "hehe" aus. Der Klassiker "lol" fand sich hingegen nur noch in 1,9 Prozent der Beiträge. Die Zahlen gelten, wenn nur diese vier meistgenutzten Äußerungen berücksichtigt werden. Nimmt man alle anderen dazu - die aber nur sehr selten zu finden sind, weichen sie geringfügig, aber nicht im allgemeinen Bild davon ab.
Was zum Einsatz kommt, ist ein Stück weit altersabhängig. Bei den jüngeren Nutzern ist das Emoji stärker verbreitet, während das "lol" klar von der Gruppe mit dem höchsten Altersdurchschnitt eingesetzt wird. Deutliche Unterschiede gibt es überraschend auch regional - wie eine Analyse der Beiträge aus sechs verschiedenen US-Städten zeigt. In Seattle beispielsweise drücken die Nutzer ihre Erheiterung mehrheitlich mit einem "haha" aus, während in Chicago die meisten ein passendes Emoji verwenden.
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Christian Kahle
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