Snapchat: Warum die App für Windows-Smartphones so wichtig wäre
Die Bandbreite der Apps, die für Windows-Smartphones zur Verfügung steht, wächst zwar beständig an - und doch werden immer wieder einzelne Beispiele als großes Problem angeführt. Einer der bekanntesten fehlenden Dienste ist Snapchat und es bedarf eines Blicks ins Detail, um zu erkennen, warum dieser so wichtig für Microsoft wäre.
Aufschluss geben aktuelle Daten, die die britische Telekom-Regulierungsbehörde Ofcom veröffentlicht hat. Diese analysierte die Social Media-Nutzung in der Bevölkerung. Und auf den ersten Blick erschließt sich dabei nicht, warum die Verfügbarkeit von Snapchat irgendeine Relevanz haben sollte. Denn selbst wenn man nur die Nutzer betrachtet, die überhaupt eine der zahlreichen Social Media-Plattformen verwenden, kommt der Foto-Messenger lediglich auf einen Anteil von rund 9 Prozent.
Andere Angebote haben eine wesentlich höhere Strahlkraft. Allen voran natürlich Facebook: Wer Social Media nutzt, hat fast immer einen Account beim Marktführer. 97 Prozent sind es inzwischen. Twitter und WhatsApp kommen immerhin über 20 Prozent, während YouTube ein Stück zurückgefallen ist. Selbst Google+ ist mit 12 Prozent noch stärker vertreten.
Und doch dürfte das Fehlen der Snapchat-App für eine nicht zu vernachlässigende Gruppe an Nutzern ein Grund sein, auf keinen Fall auf ein Windows-Gerät zurückzugreifen. Und dies sind ausgerechnet die jüngsten User im Alter von 12 bis 15 Jahren. Hier liegt der Anteil der Snapchat-Mitglieder immerhin bei 53 Prozent, womit der Dienst nach YouTube, Facebook und Instagram auf Rang 4 liegt.
Bei älteren Nutzern liegt der Marktanteil zwar niedriger, doch jene, die sich registriert haben, greifen überdurchschnittlich oft auf den Dienst zu. 11 Prozent der Nutzer öffnen die App sogar mehr als zehn Mal täglich, gleichauf liegt Twitter, mehr schaffen nur Facebook und WhatsApp. Ingesamt wird die App von 57 Prozent ihrer Nutzer mindestens einmal am Tag geöffnet, womit Snapchat bei der Intensität der Nutzung auf dem zweiten Platz liegt.
Man kann also sagen: Solange die Snapchat-App nicht für Microsofts Mobile-Plattform vorhanden ist, entgehen dem Unternehmen junge Nutzer, die intensiv über ihr Smartphone kommunizieren. Das dürften generell jene sein, die ihr Gerät insgesamt recht umfassend verwenden und sich durch den Kauf verschiedener Anwendungen auch fester an ihre Stammplattform binden als andere. Es wird nicht nur schwerer, diese später einmal zu einem Wechsel zu bringen, sondern sie haben in der Regel auch eine gewisse Strahlkraft auf die Kaufentscheidungen ihres Umfeldes.
Andere Angebote haben eine wesentlich höhere Strahlkraft. Allen voran natürlich Facebook: Wer Social Media nutzt, hat fast immer einen Account beim Marktführer. 97 Prozent sind es inzwischen. Twitter und WhatsApp kommen immerhin über 20 Prozent, während YouTube ein Stück zurückgefallen ist. Selbst Google+ ist mit 12 Prozent noch stärker vertreten.
Und doch dürfte das Fehlen der Snapchat-App für eine nicht zu vernachlässigende Gruppe an Nutzern ein Grund sein, auf keinen Fall auf ein Windows-Gerät zurückzugreifen. Und dies sind ausgerechnet die jüngsten User im Alter von 12 bis 15 Jahren. Hier liegt der Anteil der Snapchat-Mitglieder immerhin bei 53 Prozent, womit der Dienst nach YouTube, Facebook und Instagram auf Rang 4 liegt.
Bei älteren Nutzern liegt der Marktanteil zwar niedriger, doch jene, die sich registriert haben, greifen überdurchschnittlich oft auf den Dienst zu. 11 Prozent der Nutzer öffnen die App sogar mehr als zehn Mal täglich, gleichauf liegt Twitter, mehr schaffen nur Facebook und WhatsApp. Ingesamt wird die App von 57 Prozent ihrer Nutzer mindestens einmal am Tag geöffnet, womit Snapchat bei der Intensität der Nutzung auf dem zweiten Platz liegt.
Man kann also sagen: Solange die Snapchat-App nicht für Microsofts Mobile-Plattform vorhanden ist, entgehen dem Unternehmen junge Nutzer, die intensiv über ihr Smartphone kommunizieren. Das dürften generell jene sein, die ihr Gerät insgesamt recht umfassend verwenden und sich durch den Kauf verschiedener Anwendungen auch fester an ihre Stammplattform binden als andere. Es wird nicht nur schwerer, diese später einmal zu einem Wechsel zu bringen, sondern sie haben in der Regel auch eine gewisse Strahlkraft auf die Kaufentscheidungen ihres Umfeldes.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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