Apple-Patentantrag: Werbung richtet sich am Kontostand des Nutzers
Der kalifornische Konzern Apple sorgt derzeit mit einem Patentantrag für jede Menge Aufregung. Das Unternehmen aus Cupertino hat ein Patent beantragt, das bestimmte Werbeanzeigen nur jenen Nutzern anzeigen soll, die sich die dazugehörigen Produkte auch leisten können. Schon ist vom "gruseligsten Patent" aller Zeiten die Rede. Doch ist die Aufregung berechtigt?
Apple hat im März dieses Jahres beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) einen Antrag eingereicht, mit dem man sich ein bestimmtes Schutzrecht sichern will. Das dazugehörige Dokument wurde von der Patentbehörde in der vergangenen Woche veröffentlicht. Die Online-Seite der Wochenzeitschrift Die ZEIT poltert ungewöhnlich aufgeregt, dass dies das "vielleicht gruseligste Patent, das Apple jemals beantragt hat" sein könnte.
Denn das Patent mit der Nummer 20150199725 nimmt den Kontostand des Anwenders (über die Kreditkartendaten, das Bankkonto selbst oder ein etwaiges Prepaid-Guthaben) als Basis und richtet die ausgelieferte Werbung danach aus. Gedacht ist das System für die Nutzer von Mobilgeräten, jedenfalls wird das in dieser Form im Patentantrag beschrieben.
Die Werbung, die laut diesem Patentantrag dem Nutzer angezeigt wird, betrifft beispielsweise nur Produkte, die sich dieser leisten kann. Damit will man eine Zielgruppe besser erreichen oder ansteuern können.
Schließlich sollte man anmerken, dass Zielgruppen-Werbung längst gang und gäbe ist: Denn schon jetzt können Shops und sonstige Web-Anbieter aus dem Kauf- und Surf-Verhalten des Nutzers recht genau schließen, was ein Kunde sich leisten kann und will.
Denn das Patent mit der Nummer 20150199725 nimmt den Kontostand des Anwenders (über die Kreditkartendaten, das Bankkonto selbst oder ein etwaiges Prepaid-Guthaben) als Basis und richtet die ausgelieferte Werbung danach aus. Gedacht ist das System für die Nutzer von Mobilgeräten, jedenfalls wird das in dieser Form im Patentantrag beschrieben.
Die Werbung, die laut diesem Patentantrag dem Nutzer angezeigt wird, betrifft beispielsweise nur Produkte, die sich dieser leisten kann. Damit will man eine Zielgruppe besser erreichen oder ansteuern können.
Skandal?
Doch bevor man ob des drohenden unerhörten Privatsphären-Verstoßes zu Fackel und Mistgabel greift und/oder bei Thilo Weichert anruft: Es ist nahezu ausgeschlossen, dass dieses Konzept je Realität wird: Zunächst handelt es sich hier nur um einen Patentantrag, der nicht gewährt werden muss. Und selbst wenn: Ein derartiges Patent stellt ein "Kann" und definitiv kein "Muss" dar, Apple würde ein derartiges Patent kaum "einfach so" einführen, höchstens auf expliziten Wunsch eines Kunden.Schließlich sollte man anmerken, dass Zielgruppen-Werbung längst gang und gäbe ist: Denn schon jetzt können Shops und sonstige Web-Anbieter aus dem Kauf- und Surf-Verhalten des Nutzers recht genau schließen, was ein Kunde sich leisten kann und will.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone 16 Pro vs. 18 Pro Max: Wie groß ist der Unterschied wirklich?
- Airbag fürs iPhone 18 Pro: Torras Ostand Q3 Air Pro im Praxistest
- iPad im Studium: So lässt sich das Tablet hilfreich einsetzen
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Microsoft beglückt MacOS- & Linux-Nutzer mit beliebten Windowstools
- Tesla Cybertruck: Elon Musk verkündet Produktionsende in Texas
- Stark reduziert: Weekend-Deals von Media Markt & Saturn sind da
- Luna (Prime Gaming): Diese 7 Spiele verschenkt Amazon im November
- Nach EA-Kauf: Saudis wollen offenbar auch Unity-Engine übernehmen
- Virales Interview: GTA-6-Chef Zelnick zerlegt unvorbereitete Reporterin
- Amateurfunker lassen Satelliten per Sprachbefehl Doom spielen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LXQt, die leichte und modulare Desktop-Umgebung
DeVIL-I386 - Heute 00:23 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Gestern 06:32 Uhr -
Veröffentlichung von LibreOffice 26.2.7
d-hubs - Vorgestern 22:31 Uhr -
Warum ist es nicht möglich, dass die Leute hier das Forum betreuen?
Lewio82 - Vorgestern 19:49 Uhr -
Linux-Kernelentwicklung: KI-Tools im Entwicklungsalltag
d-hubs - Vorgestern 17:04 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen