Apple patentiert sich Schotten-System gegen ertrinkende iPhones
Zum Schutz vor eindringendem Wasser setzen die meisten Smartphones auf mehr oder weniger gute passive Methoden. Entwickler von Apple haben sich nun allerdings aktive Verfahren patentieren lassen, bei denen ein Mobiltelefon im Ernstfall quasi die Schotten dicht macht.
Die Geräte halten ihre Umgebung ohnehin schon mit verschiedenen Sensoren im Blick. Registrieren diese eine Gefahr für kritische und empfindliche Komponenten, sollen dann automatisch Verschlüsse vor Öffnungen geschoben werden, durch die beispielsweise Wasser eindringen und die Elektronik beschädigen könnte.
Dies betrifft vor allem Bauteile, die nicht gut geschützt komplett im Inneren eines Gerätes verbaut werden können, wie Lautsprecher, Mikrofone oder Schnittstellen. Die Entwickler haben dabei verschiedene Materialien im Sinn, mit denen eine solche mechanische Abschirmung realisiert werden könnte, ohne dass hier beispielsweise ein kleiner Motor eingebaut werden müsste. Möglich wäre beispielsweise der Einsatz von Kunststoffen, die ähnlich wie Muskelgewebe bei einer angelegten elektrischen Spannung kontrahiert.
Bei einigen Komponenten könnte der verschlossene Zustand auch der Standard sein. Das betrifft beispielsweise die Öffnung des Mikrofons. Diese müsste im Grunde nur geöffnet werden, wenn das jeweilige Gerät Audio-Signale erwartet - etwa bei einem Anruf oder dem Öffnen einer entsprechenden App. Dies wäre vom Betriebssystem problemlos umzusetzen.
Denkbar ist es nach Ansicht der Entwickler auch, einen abgeschirmten Zustand zum Normalfall zu machen und grundsätzlich erst Öffnungen freizugeben, wenn sie gebraucht werden. Dann könnten auch abgeschaltete Geräte ausreichend vor schädlichen Einflüssen geschützt sein. Notwendig wäre dann aber wohl ein Mechanismus, mit dem der Nutzer notfalls auch ohne Stromzufuhr an bestimmte Öffnungen herankommt - etwa um die SIM-Karte auszutauschen.
Dies betrifft vor allem Bauteile, die nicht gut geschützt komplett im Inneren eines Gerätes verbaut werden können, wie Lautsprecher, Mikrofone oder Schnittstellen. Die Entwickler haben dabei verschiedene Materialien im Sinn, mit denen eine solche mechanische Abschirmung realisiert werden könnte, ohne dass hier beispielsweise ein kleiner Motor eingebaut werden müsste. Möglich wäre beispielsweise der Einsatz von Kunststoffen, die ähnlich wie Muskelgewebe bei einer angelegten elektrischen Spannung kontrahiert.
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