Apple erobert massiv Marktanteile auf Firmen-Schreibtischen
Es sind keineswegs nur die privaten Anwender, die dem Computerkonzern Apple schon über die gesamte Zeit der Krise des PC-Marktes zu satten Wachstumsraten verhelfen. Dem Unternehmen gelang es zuletzt auch den Marktanteil im Firmenbereich - eigentlich das klassische Windows-Segment - signifikant auszubauen.
PC-Markt zum Jahreswechsel
Obwohl Apple es immer wieder versuchte, war das Ergebnis über viele Jahre hinweg das gleiche: Windows-PCs dominierten die Arbeitsplätze in Firmen jeder Größe und die wenigen Ausnahmen sorgten im Business-Bereich für einen Anteil von Mac-Clients, der stets um die 2 Prozent lag. Doch dies ist inzwischen Vergangenheit. In den letzten Jahren ging es für das Unternehmen stetig aufwärts.
Nach Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Creative Strategies erreichte Apple im Enterprise-Segment in den USA zum letzten Jahreswechsel einen Anteil bei den Desktop-Clients von 16,3 Prozent, berichtete das Magazin ComputerWorld. Inzwischen dürften es noch etwas höhere Werte sein, da viele Unternehmen die Investitionen in neue Windows-PCs bis zur Veröffentlichung von Windows 10 zurückgestellt haben.
Aber auch dann dürfte sich nichts grundlegend daran ändern, dass der Konzern aus Cupertino wesentlich besser da steht als je zuvor. "Wir sehen nicht, dass sich das Wachstum bei Macs verlangsamen könnte", erklärte Ben Bajarin von Creative Strategies. Denn es gibt verschiedene Faktoren, die zugunsten Apples ausfallen.
Einer davon ist der gestiegene Lebenszyklus von Arbeitsplatz-Rechnern. Früher wurden diese oft noch alle zwei bis drei Jahre durch neue Geräte ersetzt, um mit der schnellen Entwicklung mithalten zu können. Inzwischen ist die Lebensspanne bei gut sechs Jahren angelangt, wodurch die Verantwortlichen in Unternehmen eher bereit sind, etwas mehr Geld für die Hardware auszugeben.
Hinzu kommt, dass die hohe Verbreitung von iPhones und iPads dem Ansehen der Apple-Plattformen zuträglich war und viele Nutzer nun auch im Job an einem Mac arbeiten wollen. Und da inzwischen ohnehin viele IT-Abteilungen durch die hinzugekommenen Mobile-Systeme auf die Pflege heterogener Infrastrukturen umgeschwenkt sind, spricht dem auch nicht viel entgegen - außer eben in Bereichen, in denen zwingend Windows für spezielle Anwendungen benötigt wird.
Für ein weiteres Wachstum Apples spricht auch die demografische Entwicklung. Vor allem unter den jungen Nutzern sind Macs sehr beliebt. Und wenn diese von der Hochschule ins Berufsleben wechseln, wollen sie möglichst weiterhin an einem Mac arbeiten.
PC-Markt zum Jahreswechsel
Obwohl Apple es immer wieder versuchte, war das Ergebnis über viele Jahre hinweg das gleiche: Windows-PCs dominierten die Arbeitsplätze in Firmen jeder Größe und die wenigen Ausnahmen sorgten im Business-Bereich für einen Anteil von Mac-Clients, der stets um die 2 Prozent lag. Doch dies ist inzwischen Vergangenheit. In den letzten Jahren ging es für das Unternehmen stetig aufwärts.
Nach Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Creative Strategies erreichte Apple im Enterprise-Segment in den USA zum letzten Jahreswechsel einen Anteil bei den Desktop-Clients von 16,3 Prozent, berichtete das Magazin ComputerWorld. Inzwischen dürften es noch etwas höhere Werte sein, da viele Unternehmen die Investitionen in neue Windows-PCs bis zur Veröffentlichung von Windows 10 zurückgestellt haben.
Aber auch dann dürfte sich nichts grundlegend daran ändern, dass der Konzern aus Cupertino wesentlich besser da steht als je zuvor. "Wir sehen nicht, dass sich das Wachstum bei Macs verlangsamen könnte", erklärte Ben Bajarin von Creative Strategies. Denn es gibt verschiedene Faktoren, die zugunsten Apples ausfallen.
Einer davon ist der gestiegene Lebenszyklus von Arbeitsplatz-Rechnern. Früher wurden diese oft noch alle zwei bis drei Jahre durch neue Geräte ersetzt, um mit der schnellen Entwicklung mithalten zu können. Inzwischen ist die Lebensspanne bei gut sechs Jahren angelangt, wodurch die Verantwortlichen in Unternehmen eher bereit sind, etwas mehr Geld für die Hardware auszugeben.
Hinzu kommt, dass die hohe Verbreitung von iPhones und iPads dem Ansehen der Apple-Plattformen zuträglich war und viele Nutzer nun auch im Job an einem Mac arbeiten wollen. Und da inzwischen ohnehin viele IT-Abteilungen durch die hinzugekommenen Mobile-Systeme auf die Pflege heterogener Infrastrukturen umgeschwenkt sind, spricht dem auch nicht viel entgegen - außer eben in Bereichen, in denen zwingend Windows für spezielle Anwendungen benötigt wird.
Für ein weiteres Wachstum Apples spricht auch die demografische Entwicklung. Vor allem unter den jungen Nutzern sind Macs sehr beliebt. Und wenn diese von der Hochschule ins Berufsleben wechseln, wollen sie möglichst weiterhin an einem Mac arbeiten.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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