Flash: Facebooks Sicherheitschef will offizielles End-of-Life-Datum
Adobes Flash ist seit einigen Tagen wieder einmal massiv unter Beschuss, da eine signifikante Schwachstelle aufgetaucht ist. Diese wurde zwar recht schnell gestopft, war aber in Hacker-Kreisen offenbar seit Jahren bekannt und entsprechend "beliebt". Das ruft immer mehr Kritiker auf den Plan, darunter den neuen Chief Security Officer von Facebook.
Laut Stamos ist ein vorgegebener Tag (beispielsweise in 18 Monaten) die einzige Möglichkeit, wie man die "Abhängigkeiten entwirren und das gesamte Ökosystem schlagartig upgraden kann". Kurzum: Adobe müsse dafür sorgen, dass Entwickler und Webseitenbetreiber zu ihrem "Glück" gezwungen werden.
Die jüngste Kritik an Flash hängt mit Dateien zusammen, die bei einem Leak des Spyware-Unternehmens Hacking Team aufgetaucht sind: Dort konnte man deren Methoden nachlesen, allen voran die besagte Flash-Lücke. In internen Memos beschreiben die Spyware-Macher die Schwachstelle als den "schönsten Flash-Bug der vergangenen vier Jahre", woraus man schließen kann, dass sie schon lange bekannt ist und ausgenutzt wurde. In den Hacking Team-Dokumenten sind außerdem weitere Flash-Lücken erwähnt, zwar sind auch diese bereits geschlossen, sie zeigen aber, wie anfällig Flash ist.
Stamos fordert also, dass Adobe selbst das Aus für Flash in die Wege leitet.Facebook selbst setzt aber nach wie vor darauf, insbesondere bei Videos ist es immer noch zwingend (Korrektur: Auch Facebook hat beim Video-Playback Flash mittlerweile eliminiert). Doch immer mehr Anbieter wie YouTube schicken Flash ins Abseits und setzen auf moderne Technologien wie HTML5.
Siehe auch: YouTube beschleunigt den Flash-Tod, setzt auf HTML5 als Standard
End-of-Life-Datum gefordert
"Es reicht" - So lässt sich die Reihe an Tweets von Alex Stamos zum Thema Flash zusammenfassen. Der Sicherheitschef von Facebook hat auf Twitter gefordert, dass es für Adobe an der Zeit sei, ein End-of-Life-Datum für Flash sowie bei Browsern so genannte Killbits für denselben Tag festzusetzen.Die jüngste Kritik an Flash hängt mit Dateien zusammen, die bei einem Leak des Spyware-Unternehmens Hacking Team aufgetaucht sind: Dort konnte man deren Methoden nachlesen, allen voran die besagte Flash-Lücke. In internen Memos beschreiben die Spyware-Macher die Schwachstelle als den "schönsten Flash-Bug der vergangenen vier Jahre", woraus man schließen kann, dass sie schon lange bekannt ist und ausgenutzt wurde. In den Hacking Team-Dokumenten sind außerdem weitere Flash-Lücken erwähnt, zwar sind auch diese bereits geschlossen, sie zeigen aber, wie anfällig Flash ist.
Stamos fordert also, dass Adobe selbst das Aus für Flash in die Wege leitet.
Siehe auch: YouTube beschleunigt den Flash-Tod, setzt auf HTML5 als Standard
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