Mozilla: Flash ab sofort auf der Blockliste aller Firefox-Browser
Auf die jüngsten Vorfälle rund um die Sicherheit des Flash-Plugins hat jetzt auch der Hersteller des Open Source-Browsers Firefox reagiert. Mozilla sorgt aktuell dafür, dass das Adobe-Plugin in all seinen Browsern standardmäßig gesperrt wird und warnt die Anwender vor einer weiteren Verwendung.
Sämtliche Versionen des Plugins - einschließlich der aktuellsten Fassung mit der Kennung 18.0.0.203 stehen ab sofort auf der Block-Liste. Einige Nutzer erhalten auch schon die Version 18.0.0.209 über die automatische Aktualisierung, bei der dies wieder anders aussehen könnte. In die Blockliste werden für gewöhnlich Erweiterungen einsortiert, die aus unseriösen Quellen stammen und Mozilla versucht so, seine Nutzer vor betrügerischen Addons zu schützen. Es besteht allerdings weiterhin die Möglichkeit, dass der Nutzer sich aktiv dafür entscheidet, das Plugin trotzdem zu aktivieren - dafür muss er aber selbst aktiv werden und Warnmeldungen hinter sich bringen.
Warnung bei Plugins
Nachfrage zum Aktivieren
Die jetzige Sperrung erfolgt so in allen Firefox-Versionen für Windows-, Linux- und OS X-Systeme. Im Plugin-Manager wird das installierte Shockwave Flash weiterhin aufgeführt, allerdings mit der gut sichtbaren Anmerkung, dass die Software dafür bekannt sei, unsicher zu sein. "Mit Vorsicht zu benutzen", lautet der eindringliche Hinweis. Hier kann Flash dann von Hand aktiviert werden, wenn es denn vom Anwender unbedingt benötigt wird. Auch vor der Ausführung von Flash-Inhalten auf einer bestimmten Webseite wird dann aber noch einmal nachgefragt.
Letzteres kann auch nicht abgeschaltet werden, da das Plugin auf der Blockliste steht. Der Nutzer kann sich nur dafür entscheiden, dass Flash-Inhalte zukünftig vollständig blockiert werden und der Browser auch nicht mehr nachfragt, ob man sie vielleicht doch verwenden will.
Parallel zu Mozillas Schritt hatte auch schon der Sicherheitschef von Facebook eine klare Ansage an Adobe veröffentlicht und das Unternehmen aufgefordert, einen konkreten Termin zu nennen, ab der Flash endlich komplett eingestellt wird. Dem ging ein neuer Vorfall voraus, bei dem einmal mehr eine Sicherheitslücke in der Software bereits von Kriminellen ausgenutzt wurde, ohne, dass ein Patch zur Verfügung steht und die Nutzer sich schützen können.
FAQ: So deaktivieren Sie das Flash-Plugin in Ihrem Browser
Download Mozilla Firefox 39 Download Adobe Flash Player 18.0.0.209
Warnung bei Plugins
Nachfrage zum Aktivieren
Die jetzige Sperrung erfolgt so in allen Firefox-Versionen für Windows-, Linux- und OS X-Systeme. Im Plugin-Manager wird das installierte Shockwave Flash weiterhin aufgeführt, allerdings mit der gut sichtbaren Anmerkung, dass die Software dafür bekannt sei, unsicher zu sein. "Mit Vorsicht zu benutzen", lautet der eindringliche Hinweis. Hier kann Flash dann von Hand aktiviert werden, wenn es denn vom Anwender unbedingt benötigt wird. Auch vor der Ausführung von Flash-Inhalten auf einer bestimmten Webseite wird dann aber noch einmal nachgefragt.
Letzteres kann auch nicht abgeschaltet werden, da das Plugin auf der Blockliste steht. Der Nutzer kann sich nur dafür entscheiden, dass Flash-Inhalte zukünftig vollständig blockiert werden und der Browser auch nicht mehr nachfragt, ob man sie vielleicht doch verwenden will.
Parallel zu Mozillas Schritt hatte auch schon der Sicherheitschef von Facebook eine klare Ansage an Adobe veröffentlicht und das Unternehmen aufgefordert, einen konkreten Termin zu nennen, ab der Flash endlich komplett eingestellt wird. Dem ging ein neuer Vorfall voraus, bei dem einmal mehr eine Sicherheitslücke in der Software bereits von Kriminellen ausgenutzt wurde, ohne, dass ein Patch zur Verfügung steht und die Nutzer sich schützen können.
FAQ: So deaktivieren Sie das Flash-Plugin in Ihrem Browser
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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