Apple Watch: Nach ersten Verkaufserfolgen auf dem Weg zum Flop
Es gibt so manchen, der an der gesamten Produktkategorie Smartwatch gezweifelt hat (und dies nach wie vor tut). Kurzzeitig sah es aber so aus, als würde wieder einmal Apple alle eines Besseren belehren, da die Watch der Kalifornier sich bestens verkauft hat. Das dürfte zwar eine richtige Angabe sein, allerdings sollen die Verkäufe seither massiv eingebrochen sein.
Doch wie Engadget analysiert, dürfte die Luft nach den ersten Erfolgen raus sein: So berichteten die Marktforscher von Slice Intelligence vergangene Woche, dass die Apple Watch-Verkaufszahlen zuletzt massiv eingebrochen sind, die Rede ist von 90 Prozent. Offizielle Zahlen nennt Apple nicht, es gibt aber viele Zeichen, dass sie stimmen.
Erste Zweifel an der Sinnhaftigkeit und dem Nutzen der Watch hatten die Tester bereits zum Marktstart, gaben aber zu bedenken, dass Apple noch daran arbeiten und Features verbessern und Apps nachliefern könne. Auch der "Hipness"- oder Promi-Faktor (im Gegensatz zu etwa dem iPhone) spielte kaum eine Rolle.
Hauptproblem dürfte aber nicht die fehlende "Coolness" sein, sondern die Tatsache, dass Apple bei seiner Watch eben die "Hausaufgaben" nicht gemacht hat: Denn die Apple Watch sei "schwer zu nutzen und löst auch keine bedeutungsvollen Probleme", resümiert das bekannte Technik-Blog.
Siehe auch: Apple Watch - Erste Tests mit Lob für das Design, aber Kritik am Akku
Anfängliche Euphorie
Jahrelang gab es Gerüchte zur Apple Watch und der Hype war nach der Vorstellung und zur Markteinführung riesig. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino schien alles richtig gemacht zu haben, die ersten Tests waren zwar nicht frei von Zweifeln, aber überwiegend eher positiv. Dazu kam noch der "Apple-Faktor", der die Smartwatch "sexy" gemacht hat.Doch wie Engadget analysiert, dürfte die Luft nach den ersten Erfolgen raus sein: So berichteten die Marktforscher von Slice Intelligence vergangene Woche, dass die Apple Watch-Verkaufszahlen zuletzt massiv eingebrochen sind, die Rede ist von 90 Prozent. Offizielle Zahlen nennt Apple nicht, es gibt aber viele Zeichen, dass sie stimmen.
Spätere Ernüchterung
Apple hat es also erwartungsgemäß geschafft, die Early Adopter zu begeistern, also IT-Profis und Apple-Fans zum Kauf zu bewegen. Doch auf den Massenmarkt konnte man diesen Schwung nicht umlegen, Engadget führt zwei Gründe dafür auf: Bisher sei die Apple Watch weder besonders praktisch, noch besonders modisch.Erste Zweifel an der Sinnhaftigkeit und dem Nutzen der Watch hatten die Tester bereits zum Marktstart, gaben aber zu bedenken, dass Apple noch daran arbeiten und Features verbessern und Apps nachliefern könne. Auch der "Hipness"- oder Promi-Faktor (im Gegensatz zu etwa dem iPhone) spielte kaum eine Rolle.
Hauptproblem dürfte aber nicht die fehlende "Coolness" sein, sondern die Tatsache, dass Apple bei seiner Watch eben die "Hausaufgaben" nicht gemacht hat: Denn die Apple Watch sei "schwer zu nutzen und löst auch keine bedeutungsvollen Probleme", resümiert das bekannte Technik-Blog.
Siehe auch: Apple Watch - Erste Tests mit Lob für das Design, aber Kritik am Akku
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