Smartphones auch bald aus Deutschland:
Gigaset-Pläne gehen voran
Die ehemalige Siemens-Sparte Gigaset muss sich neue Geschäftsfelder erschließen, da die klassischen schnurlosen Festnetz-Telefone längst kein Kassenschlager mehr sind. Daher kam man bei dem Unternehmen nun auf die Idee, es auch mit eigenen Smartphones zu versuchen.
Gigaset baut auch Tablets
Die Pläne sind bereits weit fortgeschritten, wie aus dem aktuell vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht. Als Partner hat man sich demnach Goldin Fund, ein Unternehmen aus Singapur, ins Boot geholt. Dahinter steckt aber keineswegs ein erfahrener Smartphone-Entwickler, sondern lediglich der chinesische Investor Pan Sutong, der bereits der Mehrheitseigner von Gigaset ist.
Bei Gigaset ist man zuversichtlich, die ersten Geräte noch in diesem Jahr auf den Markt bringen zu können. Damit wäre seit sehr langer Zeit das erste Mal wieder ein deutscher Hersteller auf dem Markt für Mobiltelefone aktiv. Hergestellt werden die Smartphones aber wie fast alle anderen auch bei Auftragsproduzenten in China.
Es ist kaum damit zu rechnen, dass Gigaset auf dem Smartphone-Markt nennenswerte Anteile erreichen kann. Das ist aber wohl auch kaum das vorrangige Ziel. Schon als kleiner Anbieter könnte das Geschäft bald größer werden, als das mit den drahtlosen Festnetztelefonen. Von letzteren werden weltweit pro Jahr rund 60 Millionen Stück verkauft - ein Drittel kommt dabei von Gigaset, während der Absatz von Smartphones bereits auf über eine Milliarde geklettert ist.
Auf der anderen Seite ist der Smartphone-Markt vor allem im regionalen Bereich immer wieder für Überraschungen gut. Das zeigt das Beispiel des französischen Herstellers Wiko. Das Unternehmen wurde überhaupt erst im Jahr 2011 gegründet und begann mit der Entwicklung von Smartphones. Zwei Jahre später hatte man in Frankreich bereits den zweiten Platz hinter Samsung erreicht. Es ist also durchaus denkbar, dass eine etablierte heimische Marke wie Gigaset hierzulande eine größere Zahl von Abnehmern findet.
Zum Thema: Gigaset bringt 2 Android-Tablets
Gigaset baut auch Tablets
Die Pläne sind bereits weit fortgeschritten, wie aus dem aktuell vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht. Als Partner hat man sich demnach Goldin Fund, ein Unternehmen aus Singapur, ins Boot geholt. Dahinter steckt aber keineswegs ein erfahrener Smartphone-Entwickler, sondern lediglich der chinesische Investor Pan Sutong, der bereits der Mehrheitseigner von Gigaset ist.
Bei Gigaset ist man zuversichtlich, die ersten Geräte noch in diesem Jahr auf den Markt bringen zu können. Damit wäre seit sehr langer Zeit das erste Mal wieder ein deutscher Hersteller auf dem Markt für Mobiltelefone aktiv. Hergestellt werden die Smartphones aber wie fast alle anderen auch bei Auftragsproduzenten in China.
Es ist kaum damit zu rechnen, dass Gigaset auf dem Smartphone-Markt nennenswerte Anteile erreichen kann. Das ist aber wohl auch kaum das vorrangige Ziel. Schon als kleiner Anbieter könnte das Geschäft bald größer werden, als das mit den drahtlosen Festnetztelefonen. Von letzteren werden weltweit pro Jahr rund 60 Millionen Stück verkauft - ein Drittel kommt dabei von Gigaset, während der Absatz von Smartphones bereits auf über eine Milliarde geklettert ist.
Auf der anderen Seite ist der Smartphone-Markt vor allem im regionalen Bereich immer wieder für Überraschungen gut. Das zeigt das Beispiel des französischen Herstellers Wiko. Das Unternehmen wurde überhaupt erst im Jahr 2011 gegründet und begann mit der Entwicklung von Smartphones. Zwei Jahre später hatte man in Frankreich bereits den zweiten Platz hinter Samsung erreicht. Es ist also durchaus denkbar, dass eine etablierte heimische Marke wie Gigaset hierzulande eine größere Zahl von Abnehmern findet.
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Christian Kahle
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