Samsung wird wegen Bloatware auf Smartphones verklagt
Die Smartphone-Hersteller Samsung und Oppo werden von einer chinesischen Verbraucherschutzorganisation wegen der angeblich übermäßigen Vorinstallation von Software verklagt, weil sich die Apps nicht vom Kunden entfernen lassen und die Privatsphäre gefährden könnten.
Wie die Zeitung Shanghai Daily auf ihrer Website berichtet, hat die sogenannte Consumer Rights Protection Commission vor einem Gericht in der Stadt Schanghai jeweils eine Klage gegen Samsung und Oppo eingereicht. Darin wirft sie ihnen vor, auf ihren Smarpthones eine zu hohe Zahl an Apps vorzuinstallieren, nachdem man zuvor eine Vielzahl von entsprechenden Beschwerden von Kunden erhalten hatte.
Konkret geht es bei den Klagen um eine chinesische Variante des Samsung Galaxy Note 3, die unter der Modellnummer SM-N9008S über den dortigen Netzbetreiber China Mobile vertrieben wurde, sowie das Oppo Find 7 X9007. Bei Tests habe sich herausgestellt, dass von einer Gruppe von 20 Smartphones ein Teil bereits ab Werk mit diverser Software daherkommt.
Zwei dieser Modelle sind die genannten Geräte von Samsung und Oppo. Beim Note 3 SM-N9008S sind ab Werk 44 Apps vorinstalliert, während es beim Oppo Find 7 sogar 71 Anwendungen sind. Das Samsung-Gerät hat unter anderem ein Wörterbuch und eine Shopping-App an Bord, während es sich beim Oppo-Modell um eine Reihe von Spielen und anderer Software handelt. Die Apps sollen teilweise ungefragt Datenverkehr verursachen und sogar persönliche Daten der Nutzer "stehlen".
Die Verbraucherschützer behaupten nun, dass die Hersteller die Kunden über die Art und den Umfang der vorinstallierten Apps informieren müssten. Man wolle mit den Klagen die undokumentierte Vorinstallation beenden, so dass die Hersteller auf den Verpackungen der Geräte entsprechende Hinweise vermerken müssen. Außerdem sollen die Anbeiter nach dem Willen der Kläger auch konkrete Hinweise zur Deinstallation der Apps geben.
Es ist das erste Mal, dass ein chinesisches Gericht eine "im Interesse der Öffentlichkeit" von Verbraucherschützern eingereichte Klage annimmt. Samsung und Oppo haben nun gut zwei Wochen Zeit, um ihr Vorgehen zu verteidigen.
Konkret geht es bei den Klagen um eine chinesische Variante des Samsung Galaxy Note 3, die unter der Modellnummer SM-N9008S über den dortigen Netzbetreiber China Mobile vertrieben wurde, sowie das Oppo Find 7 X9007. Bei Tests habe sich herausgestellt, dass von einer Gruppe von 20 Smartphones ein Teil bereits ab Werk mit diverser Software daherkommt.
Zwei dieser Modelle sind die genannten Geräte von Samsung und Oppo. Beim Note 3 SM-N9008S sind ab Werk 44 Apps vorinstalliert, während es beim Oppo Find 7 sogar 71 Anwendungen sind. Das Samsung-Gerät hat unter anderem ein Wörterbuch und eine Shopping-App an Bord, während es sich beim Oppo-Modell um eine Reihe von Spielen und anderer Software handelt. Die Apps sollen teilweise ungefragt Datenverkehr verursachen und sogar persönliche Daten der Nutzer "stehlen".
Die Verbraucherschützer behaupten nun, dass die Hersteller die Kunden über die Art und den Umfang der vorinstallierten Apps informieren müssten. Man wolle mit den Klagen die undokumentierte Vorinstallation beenden, so dass die Hersteller auf den Verpackungen der Geräte entsprechende Hinweise vermerken müssen. Außerdem sollen die Anbeiter nach dem Willen der Kläger auch konkrete Hinweise zur Deinstallation der Apps geben.
Es ist das erste Mal, dass ein chinesisches Gericht eine "im Interesse der Öffentlichkeit" von Verbraucherschützern eingereichte Klage annimmt. Samsung und Oppo haben nun gut zwei Wochen Zeit, um ihr Vorgehen zu verteidigen.
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