Überschätztes Galaxy S6 lässt Samsung weiterhin taumeln
Nach der anfänglichen Euphorie rund um den Start der neuen Galaxy-Flaggschiffe stellt sich bei Samsung nun endgültig Ernüchterung ein. Dem südkoreanischen Konzern gelingt es im Smartphone-Markt weiterhin nicht, wieder stabilen Boden unter die Füße zu bekommen.
Die Verkaufszahlen der neuen Galaxy S6-Modelle entwickelten sich wesentlich schlechter als erwartet. Eigentlich sollten die Geräte endlich die erhoffte Trendwende bringen, wofür der Hersteller einiges in die Waagschale warf. Doch letztlich überschätzte man die tatsächliche Nachfrage beträchtlich - und dies nicht nur bei Samsung, sondern auch bei den verschiedenen Händlern und Mobilfunkbetreibern, die zum Verkaufsstart vorsichtshalber Vorbestellungen in Rekordhöhe abgesetzt hatten.
Als das Unternehmen nun heute seine vorläufigen Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vorlegte, zeigte sich, wie stark Samsung im Grunde von allen Seiten überschätzt wird. Die durchschnittliche Prognose einer ganzen Reihe von Marktbeobachtern lag zuletzt bei einem operativen Gewinn von umgerechnet 5,78 Milliarden Euro über alle Konzernbereiche hinweg. Vor allem auch durch die Schwäche im Smartphone-Geschäft werden die geprüften Bilanzen, die in einigen Tagen veröffentlicht werden sollen, hier aber wohl nur einen Wert von 5,54 Milliarden Euro aufweisen. Das sind weitere 4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Umsatz wird voraussichtlich bei 38,51 Milliarden Euro liegen, was im Jahresvergleich einem Rückgang um 8,4 Prozent entspräche. Erst der vollständige Finanzbericht wird allerdings zeigen, wie sich die einzelnen Konzernbereiche konkret entwickelt haben.
Dass das Smartphone-Geschäft hier aber einen wesentlichen Anteil am Rückgang hat - darauf deutet auch die eigene Prognose des Unternehmens hin, nach der die Schätzungen für die Verkaufszahlen der verschiedenen Galaxy S6-Modelle von ursprünglich 50 Millionen auf nun 45 Millionen Stück reduziert wurden - für das gesamte Geschäftsjahr wohlgemerkt. Zum Vergleich: Der Konkurrent Apple, der mit seinen iPhones im Grunde ausschließlich in der lukrativen Klasse der Galaxy-Flaggschiffe operiert, verkaufte allein im ersten Quartal 61 Millionen Smartphones.
Als das Unternehmen nun heute seine vorläufigen Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vorlegte, zeigte sich, wie stark Samsung im Grunde von allen Seiten überschätzt wird. Die durchschnittliche Prognose einer ganzen Reihe von Marktbeobachtern lag zuletzt bei einem operativen Gewinn von umgerechnet 5,78 Milliarden Euro über alle Konzernbereiche hinweg. Vor allem auch durch die Schwäche im Smartphone-Geschäft werden die geprüften Bilanzen, die in einigen Tagen veröffentlicht werden sollen, hier aber wohl nur einen Wert von 5,54 Milliarden Euro aufweisen. Das sind weitere 4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Umsatz wird voraussichtlich bei 38,51 Milliarden Euro liegen, was im Jahresvergleich einem Rückgang um 8,4 Prozent entspräche. Erst der vollständige Finanzbericht wird allerdings zeigen, wie sich die einzelnen Konzernbereiche konkret entwickelt haben.
Dass das Smartphone-Geschäft hier aber einen wesentlichen Anteil am Rückgang hat - darauf deutet auch die eigene Prognose des Unternehmens hin, nach der die Schätzungen für die Verkaufszahlen der verschiedenen Galaxy S6-Modelle von ursprünglich 50 Millionen auf nun 45 Millionen Stück reduziert wurden - für das gesamte Geschäftsjahr wohlgemerkt. Zum Vergleich: Der Konkurrent Apple, der mit seinen iPhones im Grunde ausschließlich in der lukrativen Klasse der Galaxy-Flaggschiffe operiert, verkaufte allein im ersten Quartal 61 Millionen Smartphones.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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