Browser non grata: Apples Safari ist der neue Internet Explorer
Die Browser-Entwicklung beim Computer-Konzern Apple steht bei Webentwicklern massiv in der Kritik. Wie tief die Kluft zwischen den beiden Seiten inzwischen ist, zeigt unter anderem ein Bericht von der Edge Conference, die dem Austausch zwischen Browser-Entwicklern und Web-Programmierern dient.
Einer der Teilnehmer an der Veranstaltung war Nolan Lawson, der beim Web-Dienstleister Squarespace für das Web und Android entwickelt. Dieser beschreibt in einem Blog-Post in Anschluss an die Konferenz, wie sich die Entwickler von Browsern und Web-Anwendungen angeregt über die Fortschritte bei der Umsetzung neuer Standards wie Service Workers, Web Components, Shadow DOM, Web Manifests und vielem mehr auseinandersetzten, die nach und nach Einzug in die Praxis halten.
Demnach haben Vertreter von Google, Mozilla, Microsoft und Opera Rede und Antwort darüber gestanden, wann mit den neuen Features zu rechnen ist und auf welche Weise diese implementiert werden. Als einziger großer Browser-Hersteller habe Apple mit Abwesenheit geglänzt. Und dies ist nach Ansicht Lawsons auch nicht sonderlich verwunderlich, denn es sei auch kaum damit zu rechnen gewesen, dass seitens des Safari-Teams etwas spannendes zu vermelden gewesen wäre.
Immerhin herrscht in der Entwickler-Community ohnehin längst die Ansicht, dass der Apple-Browser in vielen Punkten hinter den Fortschritten in dem Bereich zurückliegt. "Aber wenn man auf eine Konferenz wie die EdgeConf geht, merkt man erst richtig, wie groß die Lücke inzwischen ist", so Lawson. Keine der Technologien, die aktuell frisch Verbreitung finden, sei im Safari zu finden und Apple zeige auf kein sonderliches Interesse, daran etwas zu ändern.
"Selbst wenn Apple einmal neuere APIs implementiert, geschieht dies oft halbherzig", führte der Web-Entwickler weiter aus. Ein Beispiel hierfür sei IndexedDB, das bereits vor fünf Jahren vorgeschlagen wurde und seit 2012 mehr oder weniger gut in den anderen Browsern zu finden ist. Apple zog hingegen erst Mitte 2014 nach - und das mit einer so schlechten Implementierung, dass das Feature im Grunde nicht genutzt werden konnte. Erst jetzt, ein Jahr später, seien zwei wesentliche Fehler endlich behoben worden.
Apple habe die zögerlichen Fortschritte damit begründet, dass man nicht viel Sinn darin sehe, Arbeit in ein Feature zu investieren, das kaum genutzt werde. Laut Lawson handle es sich hier um einen klaren Fehlschluss. "Natürlich will keiner IndexedDB verwenden, wenn dessen Unterstützung im Browser komplett kaputt ist", erklärte er.
Unter den Web-Entwicklern ist Apple der Beschreibung zufolge inzwischen so sehr im Ansehen gesunken, dass auf den Panels der Konferenz schon nur noch von "einem Unternehmen aus Kalifornien" oder von "dieser einen Frucht-Firma" gesprochen werde. "Das Logo leuchtete auf fast jedem Notebook im Raum, aber niemand traute sich, den Namen in den Mund zu nehmen", beschrieb Lawson die Situation vor Ort.
Demnach haben Vertreter von Google, Mozilla, Microsoft und Opera Rede und Antwort darüber gestanden, wann mit den neuen Features zu rechnen ist und auf welche Weise diese implementiert werden. Als einziger großer Browser-Hersteller habe Apple mit Abwesenheit geglänzt. Und dies ist nach Ansicht Lawsons auch nicht sonderlich verwunderlich, denn es sei auch kaum damit zu rechnen gewesen, dass seitens des Safari-Teams etwas spannendes zu vermelden gewesen wäre.
Immerhin herrscht in der Entwickler-Community ohnehin längst die Ansicht, dass der Apple-Browser in vielen Punkten hinter den Fortschritten in dem Bereich zurückliegt. "Aber wenn man auf eine Konferenz wie die EdgeConf geht, merkt man erst richtig, wie groß die Lücke inzwischen ist", so Lawson. Keine der Technologien, die aktuell frisch Verbreitung finden, sei im Safari zu finden und Apple zeige auf kein sonderliches Interesse, daran etwas zu ändern.
"Selbst wenn Apple einmal neuere APIs implementiert, geschieht dies oft halbherzig", führte der Web-Entwickler weiter aus. Ein Beispiel hierfür sei IndexedDB, das bereits vor fünf Jahren vorgeschlagen wurde und seit 2012 mehr oder weniger gut in den anderen Browsern zu finden ist. Apple zog hingegen erst Mitte 2014 nach - und das mit einer so schlechten Implementierung, dass das Feature im Grunde nicht genutzt werden konnte. Erst jetzt, ein Jahr später, seien zwei wesentliche Fehler endlich behoben worden.
Apple habe die zögerlichen Fortschritte damit begründet, dass man nicht viel Sinn darin sehe, Arbeit in ein Feature zu investieren, das kaum genutzt werde. Laut Lawson handle es sich hier um einen klaren Fehlschluss. "Natürlich will keiner IndexedDB verwenden, wenn dessen Unterstützung im Browser komplett kaputt ist", erklärte er.
Unter den Web-Entwicklern ist Apple der Beschreibung zufolge inzwischen so sehr im Ansehen gesunken, dass auf den Panels der Konferenz schon nur noch von "einem Unternehmen aus Kalifornien" oder von "dieser einen Frucht-Firma" gesprochen werde. "Das Logo leuchtete auf fast jedem Notebook im Raum, aber niemand traute sich, den Namen in den Mund zu nehmen", beschrieb Lawson die Situation vor Ort.
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