Deutsche Spieleentwickler wollen mehr Zuneigung und Geld vom Staat
Die deutsche Spielebranche kann immer weniger mit der Konkurrenz aus anderen Ländern mithalten und ruft nun nach Unterstützung durch den Staat. Neben Veränderungen bei den rechtlichen Rahmenbedingungen will man dabei auch direkte Subventionen für die Firmen in dem Bereich haben.
Der Verband der deutschen Computer- und Videospielbranche BIU hat die Kernpunkte als Forderungen in einem neuen Strategiepapier veröffentlicht. Darin wird beklagt, dass der Marktanteil der einheimischen Entwicklerstudios in Deutschland inzwischen auf lediglich 7 Prozent gesunken sei. Auf der anderen Seite habe man es mit einem äußerst lukrativen Markt zu tun. Das würde im Endeffekt bedeuten, dass vor allem ausländische Firmen an den deutschen Gamern verdienen.
"Es bleibt nur noch wenig Zeit, um zu verhindern, dass Deutschland als Standort für die Entwicklung digitaler Spiele abgehängt wird und stattdessen vor allem als Absatzmarkt für eine der am dynamischsten wachsenden Medienbranchen weltweit dient", so Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. Im vergangenen Jahr seien hierzulande immerhin 2,67 Milliarden Euro mit digitalen Spielen und Spielekonsolen umgesetzt worden.
Aber auch eine direkte finanzielle Förderung durch den Staat wird gefordert. Der BIU beruft sich darauf, dass auch Länder wie Kanada, Großbritannien, Frankreich und die skandinavischen Staaten ihre heimische Computer- und Videospielbranche entsprechend fördern würden. Daher seien diese in der letzten Zeit in dem Markt auch erfolgreicher.
"Es bleibt nur noch wenig Zeit, um zu verhindern, dass Deutschland als Standort für die Entwicklung digitaler Spiele abgehängt wird und stattdessen vor allem als Absatzmarkt für eine der am dynamischsten wachsenden Medienbranchen weltweit dient", so Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. Im vergangenen Jahr seien hierzulande immerhin 2,67 Milliarden Euro mit digitalen Spielen und Spielekonsolen umgesetzt worden.
Bundesregierung - Abteilung Spiele
Der Branchenverband verlangt von der Politik daher, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden - insbesondere im Bereich des Jugend-, Daten- und Verbraucherschutzes. Weiterhin verlangt man nach mehr Fachkräften und besseren Möglichkeiten, Unternehmen in dem Segment mit privaten Investitionen und Venture Capital zu finanzieren. Am liebsten sähe man es, wenn in der Bundesregierung eine eigene koordinierende Stelle eingerichtet würde, die sich darum kümmert.Aber auch eine direkte finanzielle Förderung durch den Staat wird gefordert. Der BIU beruft sich darauf, dass auch Länder wie Kanada, Großbritannien, Frankreich und die skandinavischen Staaten ihre heimische Computer- und Videospielbranche entsprechend fördern würden. Daher seien diese in der letzten Zeit in dem Markt auch erfolgreicher.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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