Zynga soll Anleger über Trends der Spielenutzung betrogen haben
Der mit seinen Social-Games bekannt gewordene Spielehersteller muss sich nun doch wegen des Verdachts des Anlegerbetrugs vor Gericht verantworten. Als das Unternehmen an die Börse ging, sollen absichtlich falsche Informationen über die Entwicklung des Geschäfts verbreitet worden sein, berichtete Ars Technica.
Dies alles geschah zu einer Zeit, in der Zynga bei der Betrachtung von außen boomte. Vor allem auf Facebook brachte das Unternehmen Millionen Nutzer dazu, regelmäßig auf die Spiele zuzugreifen: Sie bestellten ihre Farmen, bauten Städte und vieles mehr. Immer neue Releases sorgten dafür, dass niemandem langweilig werden sollte.
Entsprechend begeistert waren auch die Anleger, als Zynga an die Börse ging. Im Hintergrund sollen die Probleme aber bereits sichtbar gewesen sein. In der Öffentlichkeit verbreitete das Unternehmen hingegen den Anschein, dass alles auf ein weiteres starkes Wachstum hindeutet. Doch schon relativ kurze Zeit nach dem Börsengang und nachdem der Aktienkurs auf einen zwischenzeitlichen Höchststand von 15,91 Dollar kletterte, rutschte das Wertpapier ab und pendelte sich um die 3 Dollar ein.
Eine Reihe von Aktionären reichte daher bereits im Sommer 2012 Klage ein, die aber erst einmal vom Gericht zurückgewiesen wurde. Ein Widerspruch gegen die Ablehnung hatte nun aber Erfolg und US-Bezirksrichter Jeffrey White will die Angelegenheit in einem Prozess verhandeln. Auch, weil die ursprüngliche Klageschrift nun noch um einige weitere Aspekte erweitert und konkretisiert wurde.
Seitens des Zynga-Managements werden die Vorwürfe natürlich als haltlos zurückgewiesen. Doch die Kläger sollen mindestens sechs Zeugen benennen können, die damals Zugang zu den Geschäftsdaten hatten. Mit diesen will man belegen können, dass die Zahlen von vor dem Börsengang in einen Abwärtstrend gerieten. Hinzu kam, dass absehbar gewesen sein soll, dass Veränderungen an der Facebook-Plattform es weiter erschweren werden, Umsätze zu generieren.
In der Praxis ereilte Zynga im Jahr 2012, was nach Ansicht der Kläger in gewissem Maße bereits zum Börsengang zu erwarten war, aber verschwiegen wurde: Das Unternehmen fuhr hohe Verluste ein und die Nutzer wanderten scharenweise ab. Auch ständige Wechsel im Management halfen letztlich nicht, die Lage zu beruhigen.
Entsprechend begeistert waren auch die Anleger, als Zynga an die Börse ging. Im Hintergrund sollen die Probleme aber bereits sichtbar gewesen sein. In der Öffentlichkeit verbreitete das Unternehmen hingegen den Anschein, dass alles auf ein weiteres starkes Wachstum hindeutet. Doch schon relativ kurze Zeit nach dem Börsengang und nachdem der Aktienkurs auf einen zwischenzeitlichen Höchststand von 15,91 Dollar kletterte, rutschte das Wertpapier ab und pendelte sich um die 3 Dollar ein.
Eine Reihe von Aktionären reichte daher bereits im Sommer 2012 Klage ein, die aber erst einmal vom Gericht zurückgewiesen wurde. Ein Widerspruch gegen die Ablehnung hatte nun aber Erfolg und US-Bezirksrichter Jeffrey White will die Angelegenheit in einem Prozess verhandeln. Auch, weil die ursprüngliche Klageschrift nun noch um einige weitere Aspekte erweitert und konkretisiert wurde.
Seitens des Zynga-Managements werden die Vorwürfe natürlich als haltlos zurückgewiesen. Doch die Kläger sollen mindestens sechs Zeugen benennen können, die damals Zugang zu den Geschäftsdaten hatten. Mit diesen will man belegen können, dass die Zahlen von vor dem Börsengang in einen Abwärtstrend gerieten. Hinzu kam, dass absehbar gewesen sein soll, dass Veränderungen an der Facebook-Plattform es weiter erschweren werden, Umsätze zu generieren.
In der Praxis ereilte Zynga im Jahr 2012, was nach Ansicht der Kläger in gewissem Maße bereits zum Börsengang zu erwarten war, aber verschwiegen wurde: Das Unternehmen fuhr hohe Verluste ein und die Nutzer wanderten scharenweise ab. Auch ständige Wechsel im Management halfen letztlich nicht, die Lage zu beruhigen.
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