Google will Microsoft 80% des Office-Business-Marktes abgraben
Microsofts wohl wichtigste Produkte sind bekanntlich Windows und Office. Insbesondere in Unternehmen führt an der letztgenannten Büro-Software kaum ein Weg vorbei und das, obwohl es inzwischen genügend Alternativen gibt. Google will dennoch nicht aufgeben und hat auch große Ambitionen, vor allem im Geschäftsbereich.
Das kostenlose und Cloud-gestützte Bürosoftware-Paket des Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hat Business Insider mit Rajen Sheth, Googles Director of Product Management, gesprochen und dieser meinte, dass die erste Dekade des Microsoft Office-Konkurrenten nur der Anfang gewesen sei.
So will man über das Google-Angebot gar nicht alle Features bieten, die Microsoft Office beherrscht. Bestes Beispiel ist Excel, so der Google-Manager: Man weiß, dass man nicht den Umfang erreichen wird können, aber das kümmert Google nicht, da gerade einmal etwa zehn Prozent von Unternehmensnutzern die volle Funktionalität der Tabellenkalkulation benötigen. Die meisten Nutzer legen ohnehin keine neuen Tabellen an und editieren sie auch nur in geringem Ausmaß.
Dokumente, die auf Google Drive hochgeladen werden, sollen außerdem eine (fast) perfekte und native Kompatibilität aufweisen. Google will allerdings die Unternehmenskunden mit dem "Apps"-Angebot nicht von Office als Komplettersatz weglocken, stattdessen möchte man, dass diese es zusätzlich dazukaufen. Denn das werde nur eine Übergangsphase sein, da die Firmen dann schnell erkennen werden, wer eine Microsoft-Lizenz braucht und wer nicht.
In weiterer Folge soll das Google-Angebot auch abseits klassischer Office-Anwendungen Einzug halten (auch mit Hilfe diverser Trainingsmaßnahmen), dazu zählt Kommunikationssoftware, aber auch Hardware, allen voran mobile Lösungen.
Google Apps for Work
Man will die Redmonder dort angreifen, wo es wirklich weh tut und zwar auf dem Bereich der Geschäftskunden: "Wir sind nun bereit dazu", sagt Sheth, er plant und hofft, dass man Microsoft mit dem Business-Angebot "Google Apps" bis zu 80 Prozent der ganz großen Kunden wegnehmen kann. Business Insider listet dazu ein mehrstufiges Programm auf.So will man über das Google-Angebot gar nicht alle Features bieten, die Microsoft Office beherrscht. Bestes Beispiel ist Excel, so der Google-Manager: Man weiß, dass man nicht den Umfang erreichen wird können, aber das kümmert Google nicht, da gerade einmal etwa zehn Prozent von Unternehmensnutzern die volle Funktionalität der Tabellenkalkulation benötigen. Die meisten Nutzer legen ohnehin keine neuen Tabellen an und editieren sie auch nur in geringem Ausmaß.
Dokumente, die auf Google Drive hochgeladen werden, sollen außerdem eine (fast) perfekte und native Kompatibilität aufweisen. Google will allerdings die Unternehmenskunden mit dem "Apps"-Angebot nicht von Office als Komplettersatz weglocken, stattdessen möchte man, dass diese es zusätzlich dazukaufen. Denn das werde nur eine Übergangsphase sein, da die Firmen dann schnell erkennen werden, wer eine Microsoft-Lizenz braucht und wer nicht.
In weiterer Folge soll das Google-Angebot auch abseits klassischer Office-Anwendungen Einzug halten (auch mit Hilfe diverser Trainingsmaßnahmen), dazu zählt Kommunikationssoftware, aber auch Hardware, allen voran mobile Lösungen.
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