Zurück auf Null: Google Glass soll komplett neu entworfen werden
Vom Mega-Hype zum Rohrkrepierer: So kann die Geschichte der Augmented-Reality-Brille Google Glass in einem Satz zusammengefasst werden. Tot ist das Projekt aber nicht, es soll aber komplett von Grund auf neu entworfen werden. Unter der Leitung von Nest-CEO Tony Fadell wird Glass so lange entwickelt, bis es "perfekt" (und günstig genug) ist, erst dann soll es veröffentlicht werden.
Mitte Januar hat Google die Einstellung des Google Glass Explorer Programms bekannt gegeben und damit das Projekt in der derzeitigen Form beendet. Ein ausführlicher Bericht der New York Times beleuchtet die kurze, aber intensive Geschichte von Glass und widmet sich auch einer etwaigen Zukunft.
Fadell, der im Zuge der Übernahme des Thermostat-Herstellers Nest zu Google gekommen ist und als einer der Väter des Apple iPod gilt, soll sich um einen Nachfolger kümmern. Und Fadell will vieles bzw. alles anders machen: Allen voran soll Glass erst dann erscheinen, wenn es tatsächlich fertig ist und das zu einem Preis, der von Anfang an konkurrenzfähig oder besser gesagt massentauglich ist.
Die NYT zitiert einen Berater Fadells: "Es wird keine öffentliche Experimentierphase geben, Tony ist ein Produkt-Typ und wird nichts veröffentlichen bevor es nicht perfekt ist." Denn ein anderer nicht namentlich genannter Google-Mitarbeiter sagte zur Times, dass Google X, die für Glass verantwortliche Forschungsabteilung des Unternehmens, von Anfang an wusste, dass man "nicht ansatzweise für das 'Hauptabendprogramm' bereit war".
Zurück zum Zeichentisch
Googles ehrgeiziges AR-Projekt Glass löste anfangs viel Euphorie aus und bald waren auch die Skeptiker und Gegner zur Stelle, letztere fürchteten, dass sie auf Schritt und Tritt von menschlichen "Cyborgs" und damit auch von Google beobachtet würden. Letztlich erwies sich die Aufregung aber als übertrieben, da sich Google Glass vor kurzem selbst ins Abseits gestellt hat.Mitte Januar hat Google die Einstellung des Google Glass Explorer Programms bekannt gegeben und damit das Projekt in der derzeitigen Form beendet. Ein ausführlicher Bericht der New York Times beleuchtet die kurze, aber intensive Geschichte von Glass und widmet sich auch einer etwaigen Zukunft.
Fadell, der im Zuge der Übernahme des Thermostat-Herstellers Nest zu Google gekommen ist und als einer der Väter des Apple iPod gilt, soll sich um einen Nachfolger kümmern. Und Fadell will vieles bzw. alles anders machen: Allen voran soll Glass erst dann erscheinen, wenn es tatsächlich fertig ist und das zu einem Preis, der von Anfang an konkurrenzfähig oder besser gesagt massentauglich ist.
Die NYT zitiert einen Berater Fadells: "Es wird keine öffentliche Experimentierphase geben, Tony ist ein Produkt-Typ und wird nichts veröffentlichen bevor es nicht perfekt ist." Denn ein anderer nicht namentlich genannter Google-Mitarbeiter sagte zur Times, dass Google X, die für Glass verantwortliche Forschungsabteilung des Unternehmens, von Anfang an wusste, dass man "nicht ansatzweise für das 'Hauptabendprogramm' bereit war".
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