Überraschung: Google beendet Verkauf von Glass in der jetzigen Form
Google will weiter an einem Produkt in der Art für den Endkunden arbeiten, wird aber vorerst den Verkauf von Google Glass stoppen. Das berichtet die BBC mit Verweis auf den angestrebten vorläufigen Verkaufsstopp von Google Glass in der kommenden Woche.
Offiziell bestätigt ist das aber noch nicht. Nachtrag: Google hat das Ende nun zum 19. Januar bekannt gegeben.
Schon in wenigen Tagen wird Google laut BBC den derzeitigen Verkauf einstellen und das "Google Glass Explorer Programm" beenden. Das Explorer Programm ermöglichte es interessierten Technikfans und Entwicklern, die Cyberbrille für 1.500 US-Dollar zu erwerben. Wie es heißt, wird Google Glass in der derzeitigen Form nicht weiterverkauft, um das Projekt ganz neu aufzustellen.
Darum kümmert sich jetzt auch ein neues Team, und das ist die weitere Neuigkeit: Die aktuelle Glass-Managerin Ivy Ross wird zukünftig dem Nest-Gründer und iPod-Entwickler Tony Fadell unterstellt. Fadell soll das Projekt Google Glass nach vorn bringen - er hatte schon bei Apple und in seiner eigenen Firma Nest gezeigt, wie gut er Innovation und Kundenwünsche zusammenbringen kann. Google hatte sich das von Fadell gegründete Smart-Home-Unternehmen Nest im vergangenen Jahr übernommen. Fadell arbeitet aktuell noch immer als CEO von Nest und wird nun seine Tätigkeit erweitern, um dem Glass-Team vorzustehen.
Für die Cyberbrille des Suchmaschinenriesen happerte es von Anfang an vor allen an der Akzeptanz. Während sich viele Technikfans sofort in das Konzept verliebten, sahen sie gleichzeitig das große Gefahrenpotential für Persönlichkeitsrechte Dritter, sowie möglichen Sicherheitslecks durch die Brille. Google Glass ist klobig und wenig benutzerfreundlich. Zudem ist sie aktuell noch zu teuer für die Features, die sie bietet, und um auf dem Massenmarkt anzukommen. Ob oder wie Fadell das ändern kann, ist noch fraglich.
Jetzt sollen erst einmal die bisherigen Erkenntnisse aus der Markteinführung, der Produktentwicklung und aus dem Kundenfeedback gesamtheitlich von Google genutzt werden, um andere Produkte und Dienste zu verbessern, schreibt BBC.
Mehr zur Zukunft des Projekts: Google Glass: Neue Daten-Brille kommt 2015 mit Intel Inside
Google hatte 2013 begonnen, die Brille öffentlich anzubieten. Bevor es das Explorer Programm gab, hatte es bereits eine Betaphase mit bekannten Tech-Bloggern und Journalisten gegeben, die Google Glass in der Öffentlichkeit zur Schau stellten. Wie es nun weiter geht, also ob es demnächst einen normalen Handel mit Google Glass geben wird, ist noch vollkommen offen.
Schon in wenigen Tagen wird Google laut BBC den derzeitigen Verkauf einstellen und das "Google Glass Explorer Programm" beenden. Das Explorer Programm ermöglichte es interessierten Technikfans und Entwicklern, die Cyberbrille für 1.500 US-Dollar zu erwerben. Wie es heißt, wird Google Glass in der derzeitigen Form nicht weiterverkauft, um das Projekt ganz neu aufzustellen.
Das Ende soll es nicht sein...
Tot ist das Projekt aber noch lange nicht. Es wird nur umgekrempelt.Darum kümmert sich jetzt auch ein neues Team, und das ist die weitere Neuigkeit: Die aktuelle Glass-Managerin Ivy Ross wird zukünftig dem Nest-Gründer und iPod-Entwickler Tony Fadell unterstellt. Fadell soll das Projekt Google Glass nach vorn bringen - er hatte schon bei Apple und in seiner eigenen Firma Nest gezeigt, wie gut er Innovation und Kundenwünsche zusammenbringen kann. Google hatte sich das von Fadell gegründete Smart-Home-Unternehmen Nest im vergangenen Jahr übernommen. Fadell arbeitet aktuell noch immer als CEO von Nest und wird nun seine Tätigkeit erweitern, um dem Glass-Team vorzustehen.
Für die Cyberbrille des Suchmaschinenriesen happerte es von Anfang an vor allen an der Akzeptanz. Während sich viele Technikfans sofort in das Konzept verliebten, sahen sie gleichzeitig das große Gefahrenpotential für Persönlichkeitsrechte Dritter, sowie möglichen Sicherheitslecks durch die Brille. Google Glass ist klobig und wenig benutzerfreundlich. Zudem ist sie aktuell noch zu teuer für die Features, die sie bietet, und um auf dem Massenmarkt anzukommen. Ob oder wie Fadell das ändern kann, ist noch fraglich.
Jetzt sollen erst einmal die bisherigen Erkenntnisse aus der Markteinführung, der Produktentwicklung und aus dem Kundenfeedback gesamtheitlich von Google genutzt werden, um andere Produkte und Dienste zu verbessern, schreibt BBC.
Mehr zur Zukunft des Projekts: Google Glass: Neue Daten-Brille kommt 2015 mit Intel Inside
Google hatte 2013 begonnen, die Brille öffentlich anzubieten. Bevor es das Explorer Programm gab, hatte es bereits eine Betaphase mit bekannten Tech-Bloggern und Journalisten gegeben, die Google Glass in der Öffentlichkeit zur Schau stellten. Wie es nun weiter geht, also ob es demnächst einen normalen Handel mit Google Glass geben wird, ist noch vollkommen offen.
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