Geekom IT13 Max: Mini-PC bietet Platz für SSDs mit 6 Terabyte
Die SSD im Geekom IT13 Max fällt mit 500 GB durchaus knapp aus. Erfreulicherweise lässt sich der Mini-PC recht leicht öffnen. Bei der 24-GB-RAM-Version kann allerdings nur die SSD ausgetauscht werden: Der RAM ist fest auf dem Mainboard verlötet.
Der Mini-PC steht auf vier Gummifüßchen. Darin sind die Schrauben sichtbar, mit deren Hilfe der PC geöffnet werden kann. Allerdings handelt es sich nicht um werkzeuglose Schrauben. Man braucht folglich einen Kreuzschlitzschraubenzieher, um die Unterseite zu öffnen. Die Schrauben sind nicht wirklich lang und somit schnell herausgedreht. Erfreulicherweise gibt es keine Chance, sie beim Upgrade zu verlieren: Die Schrauben bleiben in der Gehäuseunterseite und können gar nicht entnommen werden.
Die Unterseite ist nicht mit dem restlichen Gehäuse verbunden und kann bedenkenlos abgehoben werden. Hebt man sie an, wird der Blick ins Innere schließlich frei. Dabei fällt direkt auf: Eine Seite des Mainboards ist erstaunlich leer. Das liegt am fehlenden RAM-Slot bei der 24-GB-Variante. Der Arbeitsspeicher ist bei dieser Ausführung fest auf dem Mainboard verlötet und kann nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden.
Geekom lässt in Sachen Festspeicher viel Spielraum zum Aufrüsten: Neben dem Slot der Haupt-SSD ist sogar noch ein M.2-2242-Slot auf dem Board vorhanden. Bei der Haupt-SSD handelt es sich allerdings um eine M.2-2280-PCIe-SSD. Dieser Slot kann SSDs mit bis zu 4 TB aufnehmen, während der kleinere Steckplatz nur für 2-TB-SSDs geeignet ist. Insgesamt sind somit 6 TB Speicherplatz möglich. Eine 2,5-Zoll-SATA-SSD findet im IT13 Max keinen Platz.
Im vorliegenden Fall soll die SSD gegen ein 2-TB-Modell ausgetauscht werden. Ein Blick auf Amazon verrät: Eine SSD dieser Speichergröße kostet in der Regel 324 Euro, was den Mini-PC durchaus teurer machen würde. Unser Kollege Timm Mohn hat die SSD bereits vor mehreren Wochen getauscht. Zu diesem Zeitpunkt lag der Preis noch bei 250 Euro. Er ist sich sicher: Dieser rasante Anstieg verheißt nichts Gutes für die RAM- und Speicherkrise. Wer aber bereits eine SSD hat, kann den Speicher kostengünstig aufrüsten. Um den Preis für das Upgrade zu drücken, kann es sich lohnen, die 500-GB-Kingston-SSD zu verkaufen: Diese wird aktuell für über 115 Euro auf Amazon gehandelt.
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Der Mini-PC steht auf vier Gummifüßchen. Darin sind die Schrauben sichtbar, mit deren Hilfe der PC geöffnet werden kann. Allerdings handelt es sich nicht um werkzeuglose Schrauben. Man braucht folglich einen Kreuzschlitzschraubenzieher, um die Unterseite zu öffnen. Die Schrauben sind nicht wirklich lang und somit schnell herausgedreht. Erfreulicherweise gibt es keine Chance, sie beim Upgrade zu verlieren: Die Schrauben bleiben in der Gehäuseunterseite und können gar nicht entnommen werden.
Die Unterseite ist nicht mit dem restlichen Gehäuse verbunden und kann bedenkenlos abgehoben werden. Hebt man sie an, wird der Blick ins Innere schließlich frei. Dabei fällt direkt auf: Eine Seite des Mainboards ist erstaunlich leer. Das liegt am fehlenden RAM-Slot bei der 24-GB-Variante. Der Arbeitsspeicher ist bei dieser Ausführung fest auf dem Mainboard verlötet und kann nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden.
Geekom lässt in Sachen Festspeicher viel Spielraum zum Aufrüsten: Neben dem Slot der Haupt-SSD ist sogar noch ein M.2-2242-Slot auf dem Board vorhanden. Bei der Haupt-SSD handelt es sich allerdings um eine M.2-2280-PCIe-SSD. Dieser Slot kann SSDs mit bis zu 4 TB aufnehmen, während der kleinere Steckplatz nur für 2-TB-SSDs geeignet ist. Insgesamt sind somit 6 TB Speicherplatz möglich. Eine 2,5-Zoll-SATA-SSD findet im IT13 Max keinen Platz.
BIOS-Batterie unter der SSD
Die Haupt-SSD ist mit einem Kühlpad beklebt. Für den Tausch lässt sich dieses leicht entfernen. Sobald das Kühlpad aus dem Weg ist, wird der Blick auf die 500-GB-SSD von Kingston frei. Diese wird mit einem Schräubchen in Position gehalten. Sobald dieses entfernt ist, kann auch die SSD herausgenommen werden. Anschließend wird die WLAN-Karte zugänglich. Ohne die SSD im Inneren des IT13 Max wird zudem die BIOS-Batterie sichtbar.Im vorliegenden Fall soll die SSD gegen ein 2-TB-Modell ausgetauscht werden. Ein Blick auf Amazon verrät: Eine SSD dieser Speichergröße kostet in der Regel 324 Euro, was den Mini-PC durchaus teurer machen würde. Unser Kollege Timm Mohn hat die SSD bereits vor mehreren Wochen getauscht. Zu diesem Zeitpunkt lag der Preis noch bei 250 Euro. Er ist sich sicher: Dieser rasante Anstieg verheißt nichts Gutes für die RAM- und Speicherkrise. Wer aber bereits eine SSD hat, kann den Speicher kostengünstig aufrüsten. Um den Preis für das Upgrade zu drücken, kann es sich lohnen, die 500-GB-Kingston-SSD zu verkaufen: Diese wird aktuell für über 115 Euro auf Amazon gehandelt.
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