Neues Patent zeigt ein neues, unauffälliges Google-Glass-Design
Google arbeitet an einer weiteren Serie der Datenbrille Google Glass. Dieses Mal sollen die Brillen auf den ersten Blick nicht mehr als das Cyberwerkzeug erkannt werden, das sie sind.
Google hat jetzt ein entsprechendes Patent erhalten - eine Brille, die sich kaum von einer normalen Sehhilfe unterscheidet und dennoch alle Vorzüge der Datenbrille mitbringt.
Unauffällig und damit deutlich tragbarer kommt die neue Erfindung von Google-Entwickler Mitchell Heinrich und Eliot Kim daher. Mitchell Heinrich ist der neue Leiter der "Design Kitchen", die Hardware alltagstauglich und wegweisend gestalten soll.
Das neue Design bringt aber nicht zu unterschätzende Nachteile. Denn bislang kann man einen Google Glass-Träger schon von weitem erkennen (vorausgesetzt, man hat schon einmal etwas von der Datenbrille gehört und sie gesehen). Rechtlich ist es nicht ganz klar, was aus einer "heimlichen" Nutzung der Datenbrille resultieren könnte. So kann man gegenüber einem Glass-Träger noch immer auf seine Privatsphäre pochen. Was aber, wenn die Cyberbrille nicht mehr als solche zu erkennen ist?
Auffälliges Design ade
Das US-Patent mit der Nummer D710.928S könnte eine neue Ära für Googles Versuch, eine Brille als Hardware für Datenabfragen, Fotografie und so weiter zu nutzen, etablieren. Nachdem Google es zunächst mit der Idee versuchte, ein eigenes, aber viel zu auffälliges Design zu verwenden, gab es schließlich den Einfall, bestehende Brillen mit einem Zusatzmodul auszustatten. Nun erfolgt mit der Patentschrift mit dem einfachen Titel "Wearable Display Device" eine zweite Designstudie für Google Glass.
Unauffällig und damit deutlich tragbarer kommt die neue Erfindung von Google-Entwickler Mitchell Heinrich und Eliot Kim daher. Mitchell Heinrich ist der neue Leiter der "Design Kitchen", die Hardware alltagstauglich und wegweisend gestalten soll.
Das neue Design bringt aber nicht zu unterschätzende Nachteile. Denn bislang kann man einen Google Glass-Träger schon von weitem erkennen (vorausgesetzt, man hat schon einmal etwas von der Datenbrille gehört und sie gesehen). Rechtlich ist es nicht ganz klar, was aus einer "heimlichen" Nutzung der Datenbrille resultieren könnte. So kann man gegenüber einem Glass-Träger noch immer auf seine Privatsphäre pochen. Was aber, wenn die Cyberbrille nicht mehr als solche zu erkennen ist?
Geschmacksmuster
Google hat sein neues Patent nun erst einmal in der Tasche. Ob es dazu zeitnah auch eine passende marktreife Hardware geben wird, ist nicht bekannt. Das Patent wurde zudem bereits Ende 2012 eingereicht und ist als Geschmacksmuster zunächst nur eine Absicherung für Googles Designer und kein Indiz, dass es bald ein solches Gerät auf dem Markt geben wird.
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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