Playstation Now: Sony stellt auf Abo-System mit Monatspauschale um

Sonys Spiele-Streamingdienst PlayStation Now erhält ein neues Konzept. Im Abo sollen Nutzer zukünftig die Möglichkeit haben, eine große Bandbreite verfügbarer Titel zu nutzen. Damit soll mehr Klarheit geschaffen werden, was letztlich vielleicht auch mehr Teilnehmer einbringt.
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Sony
Das bisherige Geschäftsmodell war nicht besonders durchsichtig. Nicht nur mussten die Nutzer für jedes Spiel einzelnen einen Beitrag zahlen, sondern diese variierten auch noch, so dass nicht auf Anhieb klar war, was man letztlich zu zahlen hat, wenn man ein interessantes Game findet. Das findet nun ein Ende und Sony orientiert sich an den Streaming-Anbietern aus der Musik- und Filmindustrie.


Für 20 Dollar im Monat beziehungsweise 45 Dollar pro viertel Jahr ist eine Flatrate für den Dienst zu haben - erst einmal aber nur in den USA. Jeder zahlende Kunde hat dann unbegrenzt Zugriff auf einen Katalog von weit über hundert Titeln, unter ihnen durchaus zugkräftige Games wie Uncharted, BioShock Infinite, The Last of Us und Arkham Asylum. Letztlich sind etwas weniger Spiele vertreten, als bisher auf Playstation Now zu finden waren, da wohl einige Publisher noch nicht bereit waren, mitzuziehen. Hat das neue Konzept Erfolg, dürfte es aber wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis diese dann doch auf dem neuen Weg folgen.

Nutzer, die nur einige Male im Monat auf den Dienst zugreifen, dürften im Vergleich zum bisherigen Modell weniger bezahlen. Doch selbst wenn der Betrag nicht ständig ausgereizt ist, dürfte das Abo-Modell doch für viele auch so interessant sein - immerhin steht der pauschale Zugang und man muss sich nicht ständig Gedanken darüber machen, wie viel man nun vielleicht noch ausgeben will, um ein weiteres Spiel auszuprobieren.

Das neue Konzept dürfte aber wohl auch notwendig geworden sein, da Sony seine Plattform inzwischen über seine Konsolen hinweg ausweitet. Kürzlich schloss man beispielsweise eine Kooperationsvereinbarung mit Samsung und der Dienst wird direkt in die Fernseher des Partners integriert. Nutzer müssen so nur noch einen Controller an ihr TV-Gerät anschließen und können direkt losspielen. Gerade in dieser Nutzergruppe dürfte ein Abo schlicht besser funktionieren.
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