Sony sagt "Danke PlayStation 4", die Konsole kann Minus dämpfen
Der japanische Unterhaltungselektronikriese Sony steckt seit einer ganzen Weile in einer wirtschaftlichen Krise und schreibt satte Verluste. Doch diese wären dramatischer als sie tatsächlich sind bzw. erwartet werden, würde man nicht mit der PlayStation 4 große Erfolge feiern. Die aktuelle Konsole der Japaner kann die Verluste ordentlich abdämpfen.
Eigentlich war für heute die Bekanntgabe der aktuellen Geschäftszahlen für das dritte interne Quartal 2014 vorgesehen, doch diese musste Sony, das immer noch mit der Aufarbeitung des Hackerangriffs auf Sony Pictures zu kämpfen hat, aber verschieben. Stattdessen wurden nun vorläufige Zahlen bekannt gegeben, diese beinhalten auch einen Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr, das Ende März abgeschlossen wird.
Denn nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters war man bisher von einem Minus in Höhe von 230 Milliarden Yen (1,72 Milliarden Euro) ausgegangen, nun rechnet man mit einem Verlust von 170 Milliarden Yen (1,27 Milliarden Euro).
Einen wesentlichen Teil trug das erwähnte blendend laufende Konsolengeschäft bei: Im Weihnachtsgeschäft bzw. in den drei Monaten bis Ende Dezember 2014 konnte man rund 6,4 Millionen PS4s verkaufen, dazu kamen 147 Millionen Spiele. Doch das war nicht die einzige Sparte, die sich besser entwickelt hat als prognostiziert: Auch Kamera-Sensoren erweisen sich für den Konzern nach derzeitigem Stand als Hoffnungsschimmer.
Tief in der Krise steckt hingegen die Smartphone-Sparte von Sony: Das Mobilfunkgeschäft reißt ein 215 Milliarden Yen (1,6 Milliarden Euro) tiefes Loch in Zahlen. Bereits Ende Januar wurde hierzu bekannt, dass die Japaner in diesem Bereich zahlreiche Stellen abbauen wollen.
Siehe auch: Sonys Smartphone-Sparte stirbt wohl einen langsamen Tod
Es könnte schlimmer sein, viel schlimmer
Das Bild ist aber eindeutig: Es läuft zwar nicht gut, es könnte aber viel schlimmer sein. Denn dem anhaltenden Erfolg der PlayStation 4-Konsole hat man es zu verdanken, dass die Verluste geringer ausfallen werden als vorhergesagt oder befürchtet.Denn nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters war man bisher von einem Minus in Höhe von 230 Milliarden Yen (1,72 Milliarden Euro) ausgegangen, nun rechnet man mit einem Verlust von 170 Milliarden Yen (1,27 Milliarden Euro).
Einen wesentlichen Teil trug das erwähnte blendend laufende Konsolengeschäft bei: Im Weihnachtsgeschäft bzw. in den drei Monaten bis Ende Dezember 2014 konnte man rund 6,4 Millionen PS4s verkaufen, dazu kamen 147 Millionen Spiele. Doch das war nicht die einzige Sparte, die sich besser entwickelt hat als prognostiziert: Auch Kamera-Sensoren erweisen sich für den Konzern nach derzeitigem Stand als Hoffnungsschimmer.
Tief in der Krise steckt hingegen die Smartphone-Sparte von Sony: Das Mobilfunkgeschäft reißt ein 215 Milliarden Yen (1,6 Milliarden Euro) tiefes Loch in Zahlen. Bereits Ende Januar wurde hierzu bekannt, dass die Japaner in diesem Bereich zahlreiche Stellen abbauen wollen.
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