Verlängerter Windows-XP-Support:
Bundestag zahlt 119.000 Euro
Schon seit Langem war bekannt, dass Microsoft den Support von Windows XP in diesem Jahr einstellen würde. Wer noch länger mit Updates versorgt werden will, muss zahlen. Jetzt wurde bekannt, dass auch der Bundestag in Sachen XP-Umstellung hinterherhinkt.
Diese Warnung war nicht zu übersehen
Nach der aktuellen Planung sollen jetzt bis Ende Januar alle im Bundestag befindlichen Rechner die noch mit Windows XP laufen in Sachen Betriebssystem auf einen neuen Stand gebracht werden. Aktuell machen die zuständigen Behörden keine Angaben, warum es bei der Migration von XP zu so großen Verzögerungen kam, obwohl das Support-Ende schon vor sehr langer Zeit im Jahr 2007 von Microsoft bekannt gegeben worden war.
Nach offiziellen Angaben sind im Zuständigkeitsbereich der Bundestagsverwaltung aktuell rund 7300 Computer im Einsatz, die von Bundestagsabgeordneten und Verwaltungsmitarbeitern verwendet werden. Welche und wie viele dieser Rechner aktuell noch mit Windows XP betrieben werden, wollte die Behörde aber nicht näher erläutern.
Wer zu spät dran ist muss zahlen
Weil es der Deutsche Bundestag bis heute nicht geschafft hat, alle Rechner von Windows XP auf neuere Versionen des Betriebssystems umzustellen, mussten für eine Verlängerung des Supports 119.000 Euro an Microsoft überwiesen werden. Das Handelsblatt will diese Zahlen laut dem aktuellen Bericht von der Bundestagsverwaltung eingeholt haben.
Diese Warnung war nicht zu übersehen
Nach der aktuellen Planung sollen jetzt bis Ende Januar alle im Bundestag befindlichen Rechner die noch mit Windows XP laufen in Sachen Betriebssystem auf einen neuen Stand gebracht werden. Aktuell machen die zuständigen Behörden keine Angaben, warum es bei der Migration von XP zu so großen Verzögerungen kam, obwohl das Support-Ende schon vor sehr langer Zeit im Jahr 2007 von Microsoft bekannt gegeben worden war.
Nach offiziellen Angaben sind im Zuständigkeitsbereich der Bundestagsverwaltung aktuell rund 7300 Computer im Einsatz, die von Bundestagsabgeordneten und Verwaltungsmitarbeitern verwendet werden. Welche und wie viele dieser Rechner aktuell noch mit Windows XP betrieben werden, wollte die Behörde aber nicht näher erläutern.
Zunächst keine Auskunft
Schon im Frühjahr hatte sich das Handelsblatt darum bemüht, von der Bundestagverwaltung eine Auskunft zu den Kosten für den sogenannten Custom-Supportvertrag mit Microsoft zu erhalten, der garantieren soll, dass die "vollständige Funktionsfähigkeit" der Bundestagsrechner gewährleistet bleibt. Damals hatte der Deutsche Bundestag die Anfrage abgelehnt, da man "grundsätzlich keine konkreten Auskünfte zu IT-Sicherheitsmaßnahmen" mache. Außerdem seien die Kosten nicht abzuschätzen. Mithilfe eines Antrags nach dem Informationsfreiheitsgesetz war nun doch eine konkrete Antwort der zuständigen Stellen zu erhalten.
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