100 Terabyte in Sicht: Festplatten-Speicherdichte steigt schneller
Die letzten Fortschritte bei der Entwicklung neuer Technologien für Festplatten brachten die Akteure in dem Bereich zu der Überzeugung, dass die Steigerung der Speicherdichte in den kommenden Jahren eher schneller als langsamer vorangehen wird und Systeme mit einer Kapazität von 100 Terabyte in absehbarer Zeit realistisch werden.
ASTC-Roadmap
Der Industrieverband Advanced Storage Technology Consortium (ASTC) veröffentlichte jetzt eine Roadmap, die auf den Entwicklungen basiert, die aktuell in die Festplatten-Produktion eingeführt wurden und die derzeit noch im Labor getestet werden. Der Entwicklungspfad deutet dabei darauf hin, dass die Marke von 100 Terabyte in etwa zehn Jahren erreicht wird - wobei jeweils von den High-End-Systemen im 3,5-Zoll-Format ausgegangen wird.
Um dies zu schaffen, muss sich die Speicherdichte auf den einzelnen Magnetscheiben bis dahin erheblich steigern. Aktuell erreichen die besten Systeme 0,86 Terabit pro Quadratzoll. Bis zu diesem Punkt kam man hauptsächlich durch die Umstellung auf die Perpendicular Magnetic Recording (PMR)-Technologie. Hierbei liegen die Magnet-Partikel, deren Ausrichtung die Information 0 oder 1 repräsentiert, nicht mehr horizontal auf dem Platter, sondern wurden senkrecht in dem verankert. Das erlaubte es, sie wesentlich dichter zu packen. Seagate macht außerdem erste Schritte mit dem Shingled Magnetic Recording (SMR), bei dem sich die Speicherpartikel überlappen.
Weitere Neuerungen sind aber bereits in Arbeit. Hierzu gehören unter anderem das Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) und das Bit Patterned Media Recording (BPMR). Dabei geht es unter anderem darum, winzige Bereiche des Platters mit einem Laser kurzfristig zu erhitzen, was nur an dieser Stelle eine Veränderung der gespeicherten Information erlaubt.
Auch das soll eine weitere Verdichtung möglich machen. Bei der ASTC geht man davon aus, dass mit diesen Technologien Steigerungen der Speicherdichte auf bis zu 10 Terabit pro Quadratzoll zu erreichen sind, womit dann die Konstruktion von 100-Terabit-Platten kein Problem mehr wäre.
ASTC-Roadmap
Der Industrieverband Advanced Storage Technology Consortium (ASTC) veröffentlichte jetzt eine Roadmap, die auf den Entwicklungen basiert, die aktuell in die Festplatten-Produktion eingeführt wurden und die derzeit noch im Labor getestet werden. Der Entwicklungspfad deutet dabei darauf hin, dass die Marke von 100 Terabyte in etwa zehn Jahren erreicht wird - wobei jeweils von den High-End-Systemen im 3,5-Zoll-Format ausgegangen wird.
Um dies zu schaffen, muss sich die Speicherdichte auf den einzelnen Magnetscheiben bis dahin erheblich steigern. Aktuell erreichen die besten Systeme 0,86 Terabit pro Quadratzoll. Bis zu diesem Punkt kam man hauptsächlich durch die Umstellung auf die Perpendicular Magnetic Recording (PMR)-Technologie. Hierbei liegen die Magnet-Partikel, deren Ausrichtung die Information 0 oder 1 repräsentiert, nicht mehr horizontal auf dem Platter, sondern wurden senkrecht in dem verankert. Das erlaubte es, sie wesentlich dichter zu packen. Seagate macht außerdem erste Schritte mit dem Shingled Magnetic Recording (SMR), bei dem sich die Speicherpartikel überlappen.
Weitere Neuerungen sind aber bereits in Arbeit. Hierzu gehören unter anderem das Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) und das Bit Patterned Media Recording (BPMR). Dabei geht es unter anderem darum, winzige Bereiche des Platters mit einem Laser kurzfristig zu erhitzen, was nur an dieser Stelle eine Veränderung der gespeicherten Information erlaubt.
Auch das soll eine weitere Verdichtung möglich machen. Bei der ASTC geht man davon aus, dass mit diesen Technologien Steigerungen der Speicherdichte auf bis zu 10 Terabit pro Quadratzoll zu erreichen sind, womit dann die Konstruktion von 100-Terabit-Platten kein Problem mehr wäre.
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Christian Kahle
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