Chiphersteller Nvidia sagt wieder mal das Ende der Konsolen voraus
Der Grafikkarten- und Chip-Hersteller Nvidia beliefert aktuell keine der "Next-Generation"-Konsolenhersteller mit Komponenten. Entsprechend kritisch äußerte sich der CEO des Unternehmens, Jen-Hsun Huang, zu derartigen Spielgeräten. Dieser meint, dass derartige Systeme ihre besten Tage bereits hinter sich haben.
Jen-Hsun Huang machte diese Aussagen im Zuge eines Conference Calls mit Anlegern zu den jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens: "Ich bin der Ansicht, dass Spielekonsolen ihre Glanzzeiten hinter sich haben, als sie noch eindeutig die einzige und beste Plattform zum Spielen waren. Heute gilt das einfach nicht mehr. Es gibt inzwischen zu viele andere Wege, Games genießen zu können."
Auch Android werde als Spieleplattform immer wichtiger, laut Jen-Hsun Huang sei es praktisch unvorstellbar, dass das mobile Betriebssystem von Google sich nicht zur Premium-Plattform für Spiele entwickeln wird. Dass der Nvidia-Chef PCs und Android-Gaming hervorhebt, ist aber natürlich kein Zufall: Beides sind Geschäftsbereiche, in denen sein Unternehmen derzeit aktiv ist - und das im Gegensatz zu Konsolen, deren Chipsätze Nvidia-Konkurrent AMD liefert.
Sind Konsolen am Sterben?
Die PlayStation 4 war über Monate ausverkauft, auch Microsofts Xbox One findet zweifellos genügend neue Besitzer. Für Jen-Hsun Huang, dem Präsidenten und CEO von Nvidia, ist das jedoch so etwas wie ein letztes Aufbäumen. Seiner Meinung nach hat diese Geräteklasse ihre besten Tage hinter sich, da es derzeit "viele andere Wege" zum Spielen gebe.Jen-Hsun Huang machte diese Aussagen im Zuge eines Conference Calls mit Anlegern zu den jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens: "Ich bin der Ansicht, dass Spielekonsolen ihre Glanzzeiten hinter sich haben, als sie noch eindeutig die einzige und beste Plattform zum Spielen waren. Heute gilt das einfach nicht mehr. Es gibt inzwischen zu viele andere Wege, Games genießen zu können."
PC und Android
Der Nvidia-Chef verwies auf den PC und dessen globale Marktführerschaft in Sachen Gaming. In China und anderen aufstrebenden Märkten sei der PC eine Plattform, die Nutzer bereits besitzen und auch lange behalten können, da er mehrmals aufgerüstet werden kann: "Deshalb sind die Gesamtkosten, einen PC zu besitzen, ziemlich attraktiv."Auch Android werde als Spieleplattform immer wichtiger, laut Jen-Hsun Huang sei es praktisch unvorstellbar, dass das mobile Betriebssystem von Google sich nicht zur Premium-Plattform für Spiele entwickeln wird. Dass der Nvidia-Chef PCs und Android-Gaming hervorhebt, ist aber natürlich kein Zufall: Beides sind Geschäftsbereiche, in denen sein Unternehmen derzeit aktiv ist - und das im Gegensatz zu Konsolen, deren Chipsätze Nvidia-Konkurrent AMD liefert.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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