Deutsche Nutzer wollen überhaupt kein schnelleres Internet
Vor allem technik-affine Nutzer klagen immer wieder über den zu langsamen Ausbau höherer Bandbreiten. Doch die Netzbetreiber haben eigentlich wenig Druck - denn der allergrößte Teil der Bevölkerung in Deutschland ist mit den derzeit verfügbaren Bandbreiten völlig zufrieden.
Lediglich 7 Prozent der Internet-Nutzer gaben in einer Untersuchung durch das Institut für Demoskopie Allensbach an, dass ihr Internet-Anschluss für ihre Ansprüche zu langsam ist und sie auch keine Möglichkeit haben, eine schnellere Anbindung zu erhalten. Weiteren 6 Prozent klagen über eine zu geringe Bandbreite, obwohl ihnen die Möglichkeit offen stünde, durch einen Anbieter-Wechsel mehr Geschwindigkeit zu erhalten.
Infografik: Zufriedenheit der Nutzer mit ihrer Bandbreite
Die Zahlen schwanken dabei abhängig von den Orten, aus denen die Befragten stammten. Besonders im ländlichen Raum fühlen sich viele noch unterversorgt. In Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern gaben im Durchschnitt immerhin 13 Prozent an, dass ihr Anschluss zu langsam ist und es nichts schnelleres gibt. Der Wert geht bis hin zu den Großstädten auf 4 Prozent zurück.
Die Debatte um den Breitband-Ausbau und die zunehmende Bedeutung des Internets im Alltag führte binnen der letzten Monate zu einem deutlichen Sinneswandel in der Bevölkerung, was die Aufgabe des Staates hinsichtlich der Versorgung mit Anbindungen angeht. Mit 48 Prozent sieht es inzwischen fast die Hälfte als staatliche Pflicht an, die Versorgung der Bürger mit Breitband-Anschlüssen sicherzustellen. Infografik: Haltung der Nutzer zur Frage der Grundversorgung
Für diese Gruppe gehört die Breitband-Versorgung inzwischen ebenso zur Grundversorgung, wie es bereits bei Strom und Wasser der Fall ist. Vor einem Jahr lag der Anteil hier erst bei 40 Prozent. Damals erklärten mit 45 Prozent noch mehr Nutzer, dass die Internet-Anbindung nicht zur Grundversorgung gerechnet werden müsse. Das sagen heute nur noch 38 Prozent.
FAQ: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
Die Zahlen schwanken dabei abhängig von den Orten, aus denen die Befragten stammten. Besonders im ländlichen Raum fühlen sich viele noch unterversorgt. In Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern gaben im Durchschnitt immerhin 13 Prozent an, dass ihr Anschluss zu langsam ist und es nichts schnelleres gibt. Der Wert geht bis hin zu den Großstädten auf 4 Prozent zurück.
Die Debatte um den Breitband-Ausbau und die zunehmende Bedeutung des Internets im Alltag führte binnen der letzten Monate zu einem deutlichen Sinneswandel in der Bevölkerung, was die Aufgabe des Staates hinsichtlich der Versorgung mit Anbindungen angeht. Mit 48 Prozent sieht es inzwischen fast die Hälfte als staatliche Pflicht an, die Versorgung der Bürger mit Breitband-Anschlüssen sicherzustellen. Infografik: Haltung der Nutzer zur Frage der Grundversorgung
Für diese Gruppe gehört die Breitband-Versorgung inzwischen ebenso zur Grundversorgung, wie es bereits bei Strom und Wasser der Fall ist. Vor einem Jahr lag der Anteil hier erst bei 40 Prozent. Damals erklärten mit 45 Prozent noch mehr Nutzer, dass die Internet-Anbindung nicht zur Grundversorgung gerechnet werden müsse. Das sagen heute nur noch 38 Prozent.
FAQ: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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