Rekord bei der Datenübertragung in billiger Glasfaser-Alternative
Optische Polymerfasern eignen sich bisher nur in wenigen Bereichen als gute Alternative zur klassischen Glasfaser. Das kann sich in Zukunft aber ändern. Gerade wurde ein neuer Weltrekord bei der Datenübertragung durch die Kunststoff-Materialien aufgestellt.
Gelungen ist dies Wissenschaftlern vom Photonic Communications Lab der Hochschule Harz. Diese konnten bereits im letzten Jahr einen Spitzenwert bei der Datenübertragung in optischen Polymeren über 50 Meter Länge aufstellen. Dieser konnte nun verdoppelt werden - und das sogar über die doppelte Distanz, teilte die Hochschule mit.
Ihnen gelang es den Angaben zufolge das Wellenlängenmultiplex-Verfahren, welches zeitgleich mehrere Kanäle über einen physikalischen Lichtwellenleiter überträgt, zu verwenden und 8,26 Gigabit pro Sekunde zu übertragen. Angesichts der bisherigen engen Grenzen bei der Arbeit mit den Fasern zeigt dies, dass hier ein deutlich höheres Potenzial vorhanden ist, als gemeinhin gedacht wird.
"Vor wenigen Jahren, ja sogar vor wenigen Monaten noch wurde auch unter Experten bezweifelt, dass diese Datenrate mit einer optischen Polymerfaser möglich ist. Nun haben wir den Beweis", erklärte Mladen Joncic vom Fachbereich Automatisierung und Informatik an der Hochschule Harz. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dem Erfolg trug dabei auch das Forschungsinstitut POFAC der Hochschule Nürnberg bei, wo ebenfalls an diesen Technologien gearbeitet wird.
Im Harz will man nun natürlich noch weiter kommen. "Der nächste Schritt wird die Erhöhung der Datenrate über die magische Marke von 10 Gigabit pro Sekunde über 100 Meter sein. Wir sind hierfür auf einem sehr guten Weg und unseren Konkurrenten mindestens eine Nasenlänge voraus", sagte Matthias Haupt, Leiter des kürzlich abgeschlossenen Projektes HOPE - Forschung und Entwicklung von Schlüsselkomponenten für Hochgeschwindigkeits-Netze über optische Polymerfasern (POF).
Bisher kommen die Fasern vor allem in Bereichen zum Einsatz, wo nicht allzu hohe Datenmengen auf kurzen Distanzen zu übertragen und die Vorteile optischer Verbindungen - wie Unempfindlichkeit gegenüber elektromegnetischen Störungen - wichtig sind. Das ist zum Beispiel in der Autoelektronik der Fall. Gegenüber Glasfasern sind die Kunststoff-Alternativen in der Herstellung deutlich billiger, allerdings erreichen sie noch nicht annähernd deren Effizienz.
Ihnen gelang es den Angaben zufolge das Wellenlängenmultiplex-Verfahren, welches zeitgleich mehrere Kanäle über einen physikalischen Lichtwellenleiter überträgt, zu verwenden und 8,26 Gigabit pro Sekunde zu übertragen. Angesichts der bisherigen engen Grenzen bei der Arbeit mit den Fasern zeigt dies, dass hier ein deutlich höheres Potenzial vorhanden ist, als gemeinhin gedacht wird.
"Vor wenigen Jahren, ja sogar vor wenigen Monaten noch wurde auch unter Experten bezweifelt, dass diese Datenrate mit einer optischen Polymerfaser möglich ist. Nun haben wir den Beweis", erklärte Mladen Joncic vom Fachbereich Automatisierung und Informatik an der Hochschule Harz. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dem Erfolg trug dabei auch das Forschungsinstitut POFAC der Hochschule Nürnberg bei, wo ebenfalls an diesen Technologien gearbeitet wird.
Im Harz will man nun natürlich noch weiter kommen. "Der nächste Schritt wird die Erhöhung der Datenrate über die magische Marke von 10 Gigabit pro Sekunde über 100 Meter sein. Wir sind hierfür auf einem sehr guten Weg und unseren Konkurrenten mindestens eine Nasenlänge voraus", sagte Matthias Haupt, Leiter des kürzlich abgeschlossenen Projektes HOPE - Forschung und Entwicklung von Schlüsselkomponenten für Hochgeschwindigkeits-Netze über optische Polymerfasern (POF).
Bisher kommen die Fasern vor allem in Bereichen zum Einsatz, wo nicht allzu hohe Datenmengen auf kurzen Distanzen zu übertragen und die Vorteile optischer Verbindungen - wie Unempfindlichkeit gegenüber elektromegnetischen Störungen - wichtig sind. Das ist zum Beispiel in der Autoelektronik der Fall. Gegenüber Glasfasern sind die Kunststoff-Alternativen in der Herstellung deutlich billiger, allerdings erreichen sie noch nicht annähernd deren Effizienz.
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Christian Kahle
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