Microsofts exklusiver NFL-Deal fürs Surface mit klarem Fehlstart
Der Software-Konzern Microsoft konnte sich zwar einen lukrativen, exklusiven Marketing-Deal sichern, der seine Surface-Geräte bekannter machen soll - allerdings sorgten die Sprachgewohnheiten der Nutzer in den USA dabei für unerwartete Schwierigkeiten.
In der American Football-Profiliga NFL ersetzten in den letzten Jahren immer mehr Tablets die klassischen Notiz-Tafeln, mit denen Trainer und ihre Teams sich Aufzeichnungen machten und ihren Spielern die Planungen für die kommenden Spielzüge erklärten. Wegen der hohen Popularität des Sports ließ es sich Microsoft nun immerhin 400 Millionen Dollar kosten, um seine Surface-Systeme für die kommenden fünf Jahre zu den "offiziellen Tablets der NFL" zu machen.
Wie auch von anderen Sport-Sponsorings bekannt, geht das mit entsprechenden Sprachregelungen einher, die auch in die Live-Übertragungsrechte für das Fernsehen mit einfließen. Infolge sollten Kommentatoren der Spiele also durchaus darauf hinweisen, dass die Trainer-Teams mit Surface-Systemen arbeiten.
Das scheiterte allerdings gleich zu Beginn daran, dass die Reporter mit einem Tablet keinesfalls in erster Linie das Microsoft-Produkt verbinden, berichtete BusinessInsider. Als Tom Moore, Assistenz-Trainer der Arizona Cardinals, am Spielfeldrand mit einem entsprechenden Gerät hantierte, scherzten der Kommentator des Sport-Kanals ESPN, wie lange dieser denn brauchen werde, um zu lernen, wie man jetzt mit dem iPad durch die Spielpläne scrollt.
Kurz darauf kam es auch bei einem Spiel der New Orleans Saints zu einem ähnlichen Problem für Microsoft. Hier erklärte ein Reporter von Fox seinen Zuschauern, dass ein ins Bild gerückter Spieler "keine Filme auf seinem iPad guckt", sondern das Gerät jetzt die Aufzeichnungen zur Spieltaktik enthält. Er erkannte dann aber im Spielverlauf durchaus, dass es sich letztlich gar nicht um ein Apple-Tablet handelte. Trotzdem war der Begriff Surface weiterhin nicht zu vernehmen, sondern fortan war von einem "iPad-ähnlichen Gerät" die Rede.
Als kleiner Trost bleibt Microsoft erst einmal, dass zumindest das Surface-Logo regelmäßig auf den Kamera-Bildern zu sehen war. Die Marketing-Mitarbeiter des Unternehmens dürften in den kommenden Wochen trotzdem noch einiges zu tun haben, die Reporter darauf hinzuweisen, dass da am Spielfeldrand keineswegs iPads im Einsatz sind.
Wie auch von anderen Sport-Sponsorings bekannt, geht das mit entsprechenden Sprachregelungen einher, die auch in die Live-Übertragungsrechte für das Fernsehen mit einfließen. Infolge sollten Kommentatoren der Spiele also durchaus darauf hinweisen, dass die Trainer-Teams mit Surface-Systemen arbeiten.
Das scheiterte allerdings gleich zu Beginn daran, dass die Reporter mit einem Tablet keinesfalls in erster Linie das Microsoft-Produkt verbinden, berichtete BusinessInsider. Als Tom Moore, Assistenz-Trainer der Arizona Cardinals, am Spielfeldrand mit einem entsprechenden Gerät hantierte, scherzten der Kommentator des Sport-Kanals ESPN, wie lange dieser denn brauchen werde, um zu lernen, wie man jetzt mit dem iPad durch die Spielpläne scrollt.
Kurz darauf kam es auch bei einem Spiel der New Orleans Saints zu einem ähnlichen Problem für Microsoft. Hier erklärte ein Reporter von Fox seinen Zuschauern, dass ein ins Bild gerückter Spieler "keine Filme auf seinem iPad guckt", sondern das Gerät jetzt die Aufzeichnungen zur Spieltaktik enthält. Er erkannte dann aber im Spielverlauf durchaus, dass es sich letztlich gar nicht um ein Apple-Tablet handelte. Trotzdem war der Begriff Surface weiterhin nicht zu vernehmen, sondern fortan war von einem "iPad-ähnlichen Gerät" die Rede.
Als kleiner Trost bleibt Microsoft erst einmal, dass zumindest das Surface-Logo regelmäßig auf den Kamera-Bildern zu sehen war. Die Marketing-Mitarbeiter des Unternehmens dürften in den kommenden Wochen trotzdem noch einiges zu tun haben, die Reporter darauf hinzuweisen, dass da am Spielfeldrand keineswegs iPads im Einsatz sind.
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