Freie Spotify-Version bekommt Video-Werbung, mobil und im Web
Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat mittlerweile rund 40 Millionen Nutzer, etwa ein Viertel von ihnen bezahlt für eine werbefreie Version. 30 Millionen Anwender müssen also mit regelmäßigen Audio-Anzeigen und grafischer Werbung leben, nun kommen auch noch Video-Ads dazu.
Doch letztere werden künftig etwas aufdringlicher: Denn laut The Next Web startet Spotify nun auch Videowerbung, das betrifft sowohl die Desktop-Nutzung als auch die Mobilanwendung. Derartige Anzeigen wurden bereits einem Betatest unterzogen, dieser ist beendet worden und diese Art der Werbung ist nun bereit für das "Hauptabendprogramm."
Die zweite Werbeform "Sponsored Sessions" ist für mobile Plattformen gedacht. Zu einer Überblendung des Interfaces mit einem Werbevideo kommt es hier nicht. Stattdessen bekommt man einen Hinweis zu sehen, der einen auffordert, sich eine bestimmte Anzeige anzusehen. Wer das bereitwillig macht, wird "belohnt" und zwar mit 30 Minuten werbefreiem Musik-Streaming.
Kostenlos ist gleich werbefinanziert
Spotify hat zweifellos dazu beigetragen, dass die Audio-Piraterie zuletzt zurückgegangen ist, da man es geschafft hat, einen umfangreichen Musikkatalog über Streaming bereitzustellen. Dabei fährt man zweigleisig: Gegen eine monatliche Abo-Gebühr von rund zehn Euro gibt es eine werbefreie Ausgabe des Dienstes, wer nichts extra bezahlen will, der muss mit diversen Werbeunterbrechungen leben.Doch letztere werden künftig etwas aufdringlicher: Denn laut The Next Web startet Spotify nun auch Videowerbung, das betrifft sowohl die Desktop-Nutzung als auch die Mobilanwendung. Derartige Anzeigen wurden bereits einem Betatest unterzogen, dieser ist beendet worden und diese Art der Werbung ist nun bereit für das "Hauptabendprogramm."
Zwei unterschiedliche Arten von Video-Werbung
Dabei wird es zwei unterschiedliche Formen geben: Beim "Video Takeover" wird der Desktop-Musikfeed für 15 oder 30 Sekunden unterbrochen, Marken "übernehmen" dann mit ihren Videos die Benutzeroberfläche. Diese Form kann man wohl am besten als klassische "Werbeunterbrechung" bezeichnen. Es gibt allerdings eine Einschränkung bei dieser "Video-Übernahme": Die Werbeclips werden nur dann abgespielt, wenn Browser oder Client im Vordergrund sind.Die zweite Werbeform "Sponsored Sessions" ist für mobile Plattformen gedacht. Zu einer Überblendung des Interfaces mit einem Werbevideo kommt es hier nicht. Stattdessen bekommt man einen Hinweis zu sehen, der einen auffordert, sich eine bestimmte Anzeige anzusehen. Wer das bereitwillig macht, wird "belohnt" und zwar mit 30 Minuten werbefreiem Musik-Streaming.
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