Spotify bringt Künstlern inzwischen mehr Geld als Apples iTunes
Das Musik-Portal Spotify gilt als Hoffnungsträger für die Musikindustrie, es gibt aber immer noch zahlreiche Beobachter, die zweifeln, ob das Streaming-Modell finanziell tatsächlich aufgeht. Eine Studie eines europäischen Musik-Publishers sieht Spotify auf dem digitalen Markt am richtigen Weg, da das schwedische Unternehmen inzwischen (Ex-)Branchenprimus iTunes überholt hat.
Kobalt Music Publishing, das in Europa rund 6000 Künstler und Komponisten repräsentiert und in deren Auftrag die Tantiemen sammelt, hat einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zufolge Zahlen zu den Einnahmen des ersten Quartals von 2014 veröffentlicht. Und diese beweisen, dass Apples einstige Dominanz in Sachen digitaler Musik vorbei ist und dass Spotify auf dem richtigen Weg ist.
Kobalt Music Publishing: Klarer Trend in Richtung Spotify
Das Wall Street Journal betont allerdings, dass es sich bei Kobalt um einen einzelnen (wenngleich bedeutenden) unabhängigen Publisher handelt und man von anderen Unternehmen auf Anfrage keine vergleichbaren Zahlen erhalten habe. Kobalt wies aber darauf hin, dass man einen klaren Trend in Richtung Streaming erkennen könne, da auch andere Anbieter dieser Art immer mehr Geld abwerfen.
Ein Blick auf Apple-Zahlen der jüngeren Vergangenheit bestätigt das auch: Der Musik-Shop der Kalifornier ist längst nicht mehr die Cashcow früherer Jahre, was auch einer der Gründe für die Übernahme des Kopfhörer-Herstellers und Spotify-Konkurrenten Beats gewesen sein dürfte.
Siehe auch: Teuerster Zukauf der Firmengeschichte - Apple übernimmt Beats
Kobalt Music Publishing: Klarer Trend in Richtung Spotify
Musik-Streaming statt -Downloads
Demnach haben die von Kobalt vertretenen Künstler über Spotify 13 Prozent mehr verdient als über iTunes. Der Trend zum Streaming-Anbieter ist dabei auch klar zu erkennen, da der Online-Shop von Apple im dritten Quartal 2013 noch klar vor Spotify lag, im vierten Quartal 2013 lagen die Angebote dann in etwa gleichauf.Das Wall Street Journal betont allerdings, dass es sich bei Kobalt um einen einzelnen (wenngleich bedeutenden) unabhängigen Publisher handelt und man von anderen Unternehmen auf Anfrage keine vergleichbaren Zahlen erhalten habe. Kobalt wies aber darauf hin, dass man einen klaren Trend in Richtung Streaming erkennen könne, da auch andere Anbieter dieser Art immer mehr Geld abwerfen.
Ein Blick auf Apple-Zahlen der jüngeren Vergangenheit bestätigt das auch: Der Musik-Shop der Kalifornier ist längst nicht mehr die Cashcow früherer Jahre, was auch einer der Gründe für die Übernahme des Kopfhörer-Herstellers und Spotify-Konkurrenten Beats gewesen sein dürfte.
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