Uber soll mit schmutzigen Tricks gegen Konkurrenten vorgehen
Der Mitfahrdienst Uber wird in Deutschland von zahlreichen offiziellen Stellen und Personen kritisiert, da das Unternehmen ein Taxi-ähnliches Angebot aufzieht, aber laut Kritikern nicht die offiziellen Voraussetzungen dafür erfüllt. Ein Bericht deckt nun die höchst zweifelhaften Tricks auf, mit denen Uber gegen seinen US-Konkurrenten Lyft vorgeht.
Laut einem Bericht von The Verge, wo man mit aktuellen und ehemaligen Vertragsnehmern gesprochen sowie interne Dokumente zugespielt bekommen hat, führt Uber zahlreiche Maßnahmen durch, mit denen man das Geschäft der Konkurrenz untergraben will. Und zwar schickt Uber so genannte "Marken-Botschafter" aus, die dann bei Mitbewerbern Autos bestellen und in weiterer Folge versuchen, die Fahrer abzuwerben. Mit "unterschiedlichen Vorsichtsmaßnahmen" soll dann eine Entdeckung dieser "skrupellosen Bemühungen", so The Verge, verhindert werden.
Uber stellt bei diesen Rekrutierungsversuchen auch mehrere Smartphones und Kreditkarten zur Verfügung, um eine Entdeckung und Blockierung durch Lyft zu verhindern. Wer es schafft, einen Konkurrenz-Chauffeur anzuheuern, kann an die 750 Dollar (pro Fahrer) verdienen.
Laut den Vorwürfen sollen sich die Marken-Botschafter von Uber mit diversen technischen Hilfsmitteln, darunter der Chat-App GroupMe ständig miteinander abstimmen, welche Lyft-Fahrer bereits angesprochen worden sind. Auch damit will man verhindern, dass die Praxis bzw. der Abwerber allzu schnell auffliegt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Uber-Hauptkonkurrent Lyft nicht versucht, Fahrer von der Konkurrenz abzuwerben (es ist grundsätzlich erlaubt, aber nicht gerne gesehen, für beide Anbieter zu fahren), auch dort gibt es so manche Boni für neue und abgeworbene Fahrer. Weder Lyft noch Uber wollten den Bericht gegenüber The Verge kommentieren, Uber hat aber kurz danach einen Blog-Beitrag veröffentlicht, in dem man versucht, das Vorgehen zu erklären, dabei aber auch sehr allgemein bleibt.
Neuer Markt, harter Wettbewerb
Gegen Uber, das seit einiger Zeit auch in Deutschland tätig ist, gibt es in den USA seit kurzem Vorwürfe, dass das Unternehmen mit schmutzigen Tricks gegen seine Konkurrenten vorgeht. Mit einem "SLOG" ("Supplying Long-term Operations Growth") genannten Programm will Uber Mitbewerber vom Markt drängen - mit allen Mitteln.Laut einem Bericht von The Verge, wo man mit aktuellen und ehemaligen Vertragsnehmern gesprochen sowie interne Dokumente zugespielt bekommen hat, führt Uber zahlreiche Maßnahmen durch, mit denen man das Geschäft der Konkurrenz untergraben will. Und zwar schickt Uber so genannte "Marken-Botschafter" aus, die dann bei Mitbewerbern Autos bestellen und in weiterer Folge versuchen, die Fahrer abzuwerben. Mit "unterschiedlichen Vorsichtsmaßnahmen" soll dann eine Entdeckung dieser "skrupellosen Bemühungen", so The Verge, verhindert werden.
750-Dollar-Kopfgeld
Bisherige Vorwürfe lauteten, dass Uber bei Lyft und Co. massenweise Fahrten bestellen soll, um diese wenig später wieder abzusagen. Das dementierte Uber und bezeichnete das als "haltlos und nicht wahr." Ein Informant bezichtigt aber das Uber-Dementi als glatte Lüge: Demnach wisse Uber nicht nur davon, sondern ermutige solche Aktionen auch.Uber stellt bei diesen Rekrutierungsversuchen auch mehrere Smartphones und Kreditkarten zur Verfügung, um eine Entdeckung und Blockierung durch Lyft zu verhindern. Wer es schafft, einen Konkurrenz-Chauffeur anzuheuern, kann an die 750 Dollar (pro Fahrer) verdienen.
Laut den Vorwürfen sollen sich die Marken-Botschafter von Uber mit diversen technischen Hilfsmitteln, darunter der Chat-App GroupMe ständig miteinander abstimmen, welche Lyft-Fahrer bereits angesprochen worden sind. Auch damit will man verhindern, dass die Praxis bzw. der Abwerber allzu schnell auffliegt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Uber-Hauptkonkurrent Lyft nicht versucht, Fahrer von der Konkurrenz abzuwerben (es ist grundsätzlich erlaubt, aber nicht gerne gesehen, für beide Anbieter zu fahren), auch dort gibt es so manche Boni für neue und abgeworbene Fahrer. Weder Lyft noch Uber wollten den Bericht gegenüber The Verge kommentieren, Uber hat aber kurz danach einen Blog-Beitrag veröffentlicht, in dem man versucht, das Vorgehen zu erklären, dabei aber auch sehr allgemein bleibt.
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