Kinderpornographie: Google-Scan hilft Täter per Gmail zu überführen
Google setzt im Kampf gegen Internet-Pädophilie bereits lange auf Software, mit der kinderpornografische Bilder automatisch erkannt werden. Nun wird klar, dass diese Erfassung auch bei Gmail durchgeführt wird, da in Houston, Texas, ein Mann verhaftet worden ist, nachdem die Google-Software entsprechendes Material aufgespürt hat.
Der aktuelle Fall, von dem Business Insider unter Berufung auf den texanischen Fernsehsender KHOU berichtet, zeigt wie problematisch die Sachlage sein kann: Denn nach Angaben der lokalen Polizei wurde ein 41-jähriger Mann mit Hilfe von Google angezeigt, nachdem der Suchmaschinenriese und Gmail-Betreiber mehrere eindeutige Fotos eines Mädchens in dessen E-Mail-Konto entdeckt hat.
Beim Beschuldigten handelt es sich um einen vorbestraften Täter, dieser wurde 1994 nach einem sexuellen Angriff auf einen Achtjährigen verurteilt. Das aufgespürte kinderpornografische Material wurde von Google nicht direkt an die Polizei gemeldet, sondern dem (US-)bundesweit agierenden "National Center for Missing & Exploited Children" übermittelt.
Diese Zusammenarbeit hat Google vor etwa einem Jahr näher erläutert und per Blog klar erklärt, dass man alles im Kampf gegen Kindesmissbrauch unternehmen wird. Viele Nutzer fragen sich aber nach dem jüngsten Fall, ob das ein "Schnüffeln" in privaten E-Mails rechtfertigt...
Gerechtfertigtes Ausschnüffeln?
Seit gut einem Jahr wird über Überwachung von Internet-Nutzern diskutiert, Grund dafür sind die Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden. Immer wieder stellen sich viele die Frage (bzw. argumentieren so die Überwacher von NSA und Co.), ob es nicht auch Fälle gibt, in denen derartiges Ausschnüffeln auch angebracht ist.Der aktuelle Fall, von dem Business Insider unter Berufung auf den texanischen Fernsehsender KHOU berichtet, zeigt wie problematisch die Sachlage sein kann: Denn nach Angaben der lokalen Polizei wurde ein 41-jähriger Mann mit Hilfe von Google angezeigt, nachdem der Suchmaschinenriese und Gmail-Betreiber mehrere eindeutige Fotos eines Mädchens in dessen E-Mail-Konto entdeckt hat.
"Google kann das sehen"
KHOU zitiert einen Polizeibeamten, dieser meinte, dass der Verdächtige verhindern wollte, erwischt zu werden und deshalb seine Aktivitäten auf den Versand von E-Mails beschränkt habe. "Ich kann solche Informationen nicht sehen, ich kann so ein Foto nicht sehen. Aber Google kann", sagte David Nettles, Ermittler in der Kinderpornografie-Sonderabteilung "Internet Crimes Against Children Taskforce" der Polizei von Houston.Beim Beschuldigten handelt es sich um einen vorbestraften Täter, dieser wurde 1994 nach einem sexuellen Angriff auf einen Achtjährigen verurteilt. Das aufgespürte kinderpornografische Material wurde von Google nicht direkt an die Polizei gemeldet, sondern dem (US-)bundesweit agierenden "National Center for Missing & Exploited Children" übermittelt.
Diese Zusammenarbeit hat Google vor etwa einem Jahr näher erläutert und per Blog klar erklärt, dass man alles im Kampf gegen Kindesmissbrauch unternehmen wird. Viele Nutzer fragen sich aber nach dem jüngsten Fall, ob das ein "Schnüffeln" in privaten E-Mails rechtfertigt...
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