Nadella über Windows "Threshold":
Drei Betriebssysteme, eine Basis
Microsoft-CEO Satya Nadella stellte sich nach der Bekanntgabe der aktuellen Geschäftsergebnisse für das vierte Fiskalquartal wie üblich den Fragen von Investoren. In diesem "Conference Call" wurde er auch zur Zukunft von Microsoft befragt und Nadella bestätigte "Verschmelzung" der bisherigen Windows-Plattformen.
Denn Nadella sagte, dass man drei Betriebssysteme auf eine gemeinsame Basis stellen werde (via Business Insider): "Wir werden die nächste Windows-Version straffen und aus drei Betriebssystemen ein einziges konvergiertes OS machen", sagte der seit Anfang des Jahres amtierende insgesamt dritte Microsoft-CEO. Er ging auch auf die konkreten Folgen dieser geplanten Veränderungen ein und meinte, dass das "ein Betriebssystem, das alle Bildschirmgrößen unterstützt" zur Folge haben werde.
Denn künftig werden nicht mehr viele unterschiedliche Abteilungen bei Microsoft für Windows (Desktop/Tablet, Windows Phone und Xbox) zuständig sein, sondern nur noch eine: "Wir haben jetzt ein Team mit einer gemeinsamen Architektur", so Nadella.
Das bedeutet auch nicht, dass Windows auf allen Geräten gleich aussehen wird und man nur noch eine einzige Version des Betriebssystems wird kaufen können. Die Basis wird bei Windows jedoch künftig stets dieselbe sein, diesen Schritt hat man bereits mit der Ankündigung und Entwicklung "universeller Apps" für Windows und Windows Phone in die Wege geleitet.
Siehe auch: Microsoft-Quartal - Nokia drückt, Cloud-Sparte belebt das Geschäft
Microsoft strafft
"Straffen" ("streamline") ist derzeit bei Microsoft ein Wort, das immer wieder fällt. Das betrifft zum einen die jüngsten Umbaumaßnahmen in Sachen Mitarbeiter (lies: Entlassungen), aber auch die Produktentwicklung. Unter diesem Gesichtspunkt sind auch Satya Nadellas Bemerkungen beim "Conference Call" zum Thema Windows zu sehen.Denn Nadella sagte, dass man drei Betriebssysteme auf eine gemeinsame Basis stellen werde (via Business Insider): "Wir werden die nächste Windows-Version straffen und aus drei Betriebssystemen ein einziges konvergiertes OS machen", sagte der seit Anfang des Jahres amtierende insgesamt dritte Microsoft-CEO. Er ging auch auf die konkreten Folgen dieser geplanten Veränderungen ein und meinte, dass das "ein Betriebssystem, das alle Bildschirmgrößen unterstützt" zur Folge haben werde.
"Ein Windows" ist nicht gleich Einheitsbrei
Technische Details nannte er erwartungsgemäß nicht, auch deshalb, weil das nächste "Alles-Windows" nicht nur eine technologische Angelegenheit ist. Es geht hier vor allem auch um personelle und wirtschaftliche Faktoren - und es ist eine direkte Antwort bzw. Strategie-Umkehr in Bezug auf seinen Vorgänger Steve Ballmer.Denn künftig werden nicht mehr viele unterschiedliche Abteilungen bei Microsoft für Windows (Desktop/Tablet, Windows Phone und Xbox) zuständig sein, sondern nur noch eine: "Wir haben jetzt ein Team mit einer gemeinsamen Architektur", so Nadella.
Das bedeutet auch nicht, dass Windows auf allen Geräten gleich aussehen wird und man nur noch eine einzige Version des Betriebssystems wird kaufen können. Die Basis wird bei Windows jedoch künftig stets dieselbe sein, diesen Schritt hat man bereits mit der Ankündigung und Entwicklung "universeller Apps" für Windows und Windows Phone in die Wege geleitet.
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