PS4-Spiele: Sony soll Videotheken das Verleihrecht entzogen haben
Der Gebraucht- und Verleih-Markt ist den Spiele-Unternehmen schon lange ein Dorn im Auge. Das betrifft sowohl die großen Konsolenhersteller als auch Drittentwickler. An sich galt Sony hier aber als zurückhaltend, doch nun bekommt auch der Lack der Japaner einen Kratzer - sollte der Bericht über das Videotheken-Aus für PS4-Spiele stimmen.
Nach Angaben von Areagames werden Betreiber zudem explizit zur Entfernung konkreter Spieletitel aufgefordert, genannt werden bereits erhältliche Games wie "Killzone: Shadow Fall" und "Infamous: Second Son", aber auch noch nicht erschienene wie "The Last of Us Remastered" sowie "Drive Club".
Sony-Konkurrent Microsoft hat im Vorjahr diesbezüglich viel Kritik einstecken müssen, da man ursprünglich per Bindung der Spiele an die Xbox One eine "Digital Rights Management"-Maßnahme durchführen wollte, um den Weiterverkauf zu unterbinden. Nach massiver Kritik der Nutzer (sowie Spott seitens Sony) musste man diesbezüglich aber schnell einen Rückzieher machen.
Siehe auch: Xbox One - Microsoft ändert DRM und Onlinepflicht
Entzug des PS4-Verleihrechts?
Die Gaming-Seite Areagames schreibt, dass man von einem Mitarbeiter einer "großen deutschen Videotheken-Kette" die Information erhalten habe, dass Sony im Verleih keine PlayStation-4-Games mehr sehen möchte. Erwähnt werden aber explizit nur Spiele für die im vergangenen Herbst erschienene Next-Generation-Konsole der Japaner, ältere PlayStation-Systeme, also PlayStation 3m PS2 und PS Vita, können auch weiterhin in der Videothek ver- und geliehen werden.Nach Angaben von Areagames werden Betreiber zudem explizit zur Entfernung konkreter Spieletitel aufgefordert, genannt werden bereits erhältliche Games wie "Killzone: Shadow Fall" und "Infamous: Second Son", aber auch noch nicht erschienene wie "The Last of Us Remastered" sowie "Drive Club".
Bisher keine Sony-Bestätigung
Eine offizielle Aussage seitens Sony liegt dazu bisher nicht vor, man sollte diese Meldung also mit einigermaßen großer Vorsicht genießen. Sollte sie sich bewahrheiten, dann wäre es aber auch keine allzu große Überraschung. Denn sowohl Sony, als auch Microsoft haben mit dieser Art der Dienstleistung ihre Probleme, da sie an einem Verleih-Game kaum etwas verdienen.Sony-Konkurrent Microsoft hat im Vorjahr diesbezüglich viel Kritik einstecken müssen, da man ursprünglich per Bindung der Spiele an die Xbox One eine "Digital Rights Management"-Maßnahme durchführen wollte, um den Weiterverkauf zu unterbinden. Nach massiver Kritik der Nutzer (sowie Spott seitens Sony) musste man diesbezüglich aber schnell einen Rückzieher machen.
Siehe auch: Xbox One - Microsoft ändert DRM und Onlinepflicht
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