Sony bietet Entschädigung für Betroffene des PSN-Hack an
Sony hat in einem Rechtsstreit um gehackte PSN-Accounts einen Gütevorschlag vorgelegt. Es geht dabei um Entschädigungszahlungen nach dem großen PSN-Hack vor drei Jahren. In Kalifornien hatten sich Nutzer zu einer Sammelklage gegen den Konzern zusammengeschlossen.
Im April 2011 musste Sony diverse Online-Dienste über Wochen offline nehmen, da Hacker Zugriff auf die Daten von Millionen Kunden erlangt hatten. Damals sollen die Daten von rund 77 Millionen registrierten Nutzern einschließlich deren Kreditkartendaten kopiert worden sein. Ein Gericht in Großbritannien hatte zudem festgestellt, dass der Vorfall vermeidbar gewesen sei, und Sony fahrlässig Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet hatte.
Nun hat Sony einem Vergleich zugestimmt (Angebot als PDF bei Scribd). Das Unternehmen legte ein Angebot vor, welches nun zunächst vom Richter geprüft und falls es konform wäre bestätigt werden muss. Das Angebot richtet sich allerdings nur an Nutzer in den USA. Sony will nun insgesamt 15 Millionen US-Dollar Entschädigungen leisten. Die ersten sechs Millionen US-Dollar soll es in Form von Gratis-Beigaben geben: Dabei können die Betroffenen zwischen 14 Spielen für PS3 und Playstation Portable wählen, Playstation Themes erhalten, oder ein Gratis-Abo für Playstation Plus, heißt es. Weitere Angebote gibt es für die Kunden von Music Unlimited, ehemals Qriocity.
Die richterliche Entscheidung ist übrigens für den 1. Mai 2015 angesetzt. Solang wird man noch warten müssen. Ob es bis dahin auch eine Regelung für Kunden außerhalb der USA geben wird, ist unklar. Denn bisher gab es keine weiteren Angebote von Sony.
Wiedergutmachungsversuch
Noch im Jahr 2011 hatte Sony den Betroffenen Entschädigungen in Aussicht gestellt, jedoch blieb es soweit bekannt nur bei Gratis-Spielen, für die Offenlegung der Kundendaten wurde keine echte Entschädigung gewährt. Es gab somit nur einen Wiedergutmachungsversuch für die Offline-Zeit, aber nichts weiter.Nun hat Sony einem Vergleich zugestimmt (Angebot als PDF bei Scribd). Das Unternehmen legte ein Angebot vor, welches nun zunächst vom Richter geprüft und falls es konform wäre bestätigt werden muss. Das Angebot richtet sich allerdings nur an Nutzer in den USA. Sony will nun insgesamt 15 Millionen US-Dollar Entschädigungen leisten. Die ersten sechs Millionen US-Dollar soll es in Form von Gratis-Beigaben geben: Dabei können die Betroffenen zwischen 14 Spielen für PS3 und Playstation Portable wählen, Playstation Themes erhalten, oder ein Gratis-Abo für Playstation Plus, heißt es. Weitere Angebote gibt es für die Kunden von Music Unlimited, ehemals Qriocity.
Schadensersatzzahlungen
Dazu bietet Sony Nutzern, die aufgrund der gestohlenen Kreditkartendaten zu Schaden gekommen waren, einen Schadensersatz in Höhe von 2.500 US-Dollar an.Die richterliche Entscheidung ist übrigens für den 1. Mai 2015 angesetzt. Solang wird man noch warten müssen. Ob es bis dahin auch eine Regelung für Kunden außerhalb der USA geben wird, ist unklar. Denn bisher gab es keine weiteren Angebote von Sony.
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