Nervigste Aufgabe in der Web-Entwicklung soll bald wegfallen
Ein neues automatisiertes Analyse-Verfahren soll Webentwicklern in Zukunft den wohl unbeliebtesten Teil ihrer Arbeit abnehmen: Die Prüfung, ob die Darstellung der Webseiten auch auf allen Plattformen und Browsern den Ansprüchen genügt.
Die Vielfalt der Systeme, mit denen Online-Angebote abgerufen werden, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Anspruch besteht heute darin, dass die Inhalte sowohl auf einem 3-Zoll-Smartphone als auch auf einem großen LCD-Bildschirm ansprechend präsentiert werden. Hinzu kommen die verschiedenen Browser, die auf jeder Plattform zum Einsatz kommen.
Bisher beschränkten sich die automatisierten Tests im Wesentlichen auf den eigentlichen Quellcode. Die reine Syntaxüberprüfung reicht allerdings nicht aus, denn auch wenn HTML- und CSS-Codes vollständig korrekt sind und die maßgeblichen Standards des World Wide Web Consortiums (W3C) eingehalten wurden, kann die Darstellung fehlerhaft sein. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die verschiedenen Browser-Engines manches Detail unterschiedlich interpretieren.
Auf Webentwickler kam so bei jedem Projekt die wenig dankbare Aufgabe zu, diese Unterschiede durch den visuellen Vergleich zu erkennen und im Zweifelsfall zu beheben. Eine große Zahl von Seiten kann ein Webdesigner derzeit aber nur intuitiv und unsystematisch prüfen. Zudem ist es für den einzelnen Entwickler nahezu unmöglich, alle aktuellen und oft auch noch die eigentlich schon veralteten Browser-Versionen, Betriebssysteme und die gängigsten Bildschirmformate für den Test heranzuziehen.
Die Ursprünge der Arbeit von Pankratius reichen schon bis ins Jahr 2005 zurück. Durch die Entwicklung des Webs und seiner Nutzung in den letzten Jahren ist der Bedarf an einem solchen Tool aber stark gestiegen. Deshalb wurde das Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der baden-württembergischen Hochschulen jetzt damit beauftragt, die Software für die kommerzielle Vermarktung fit zu machen und bereitzustellen. Dies soll über Lizenznehmer geschehen.
Wie schnell dies geschieht, ist derzeit noch nicht klar. Doch TLB-Innovationsmanager Hubert Siller macht genervten Webentwicklern schon einmal Hoffnung, auf ein baldiges Produkt: "Damit hat ein Webdesigner ein außerordentlich nützliches Werkzeug, um neu entwickelte Webseiten auf eine einheitliche Darstellung in den verschiedensten Browser-Bildschirm-Kombinationen zu prüfen", sagte er.
Bisher beschränkten sich die automatisierten Tests im Wesentlichen auf den eigentlichen Quellcode. Die reine Syntaxüberprüfung reicht allerdings nicht aus, denn auch wenn HTML- und CSS-Codes vollständig korrekt sind und die maßgeblichen Standards des World Wide Web Consortiums (W3C) eingehalten wurden, kann die Darstellung fehlerhaft sein. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die verschiedenen Browser-Engines manches Detail unterschiedlich interpretieren.
Auf Webentwickler kam so bei jedem Projekt die wenig dankbare Aufgabe zu, diese Unterschiede durch den visuellen Vergleich zu erkennen und im Zweifelsfall zu beheben. Eine große Zahl von Seiten kann ein Webdesigner derzeit aber nur intuitiv und unsystematisch prüfen. Zudem ist es für den einzelnen Entwickler nahezu unmöglich, alle aktuellen und oft auch noch die eigentlich schon veralteten Browser-Versionen, Betriebssysteme und die gängigsten Bildschirmformate für den Test heranzuziehen.
Lizenzierungs-Prozess ist angestoßen
Ein automatisiertes Analyseverfahren, das vom Wirtschaftsinformatiker Victor Pankratius entwickelt wurde, soll dem Entwickler diese Aufgabe zukünftig abnehmen. Zu der genauen Funktionsweise hüllt man sich derzeit noch in Schweigen - wohl auch, um sich bis zum Marktstart potenzielle Konkurrenz vom Hals zu halten. Daher wird sich wohl erst beim fertigen Produkt zeigen, mit welcher Qualität das Verfahren seine Hilfe anbietet.Die Ursprünge der Arbeit von Pankratius reichen schon bis ins Jahr 2005 zurück. Durch die Entwicklung des Webs und seiner Nutzung in den letzten Jahren ist der Bedarf an einem solchen Tool aber stark gestiegen. Deshalb wurde das Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der baden-württembergischen Hochschulen jetzt damit beauftragt, die Software für die kommerzielle Vermarktung fit zu machen und bereitzustellen. Dies soll über Lizenznehmer geschehen.
Wie schnell dies geschieht, ist derzeit noch nicht klar. Doch TLB-Innovationsmanager Hubert Siller macht genervten Webentwicklern schon einmal Hoffnung, auf ein baldiges Produkt: "Damit hat ein Webdesigner ein außerordentlich nützliches Werkzeug, um neu entwickelte Webseiten auf eine einheitliche Darstellung in den verschiedensten Browser-Bildschirm-Kombinationen zu prüfen", sagte er.
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