Microsoft: Massive Entlassungen nach Nokia-Übernahme befürchtet
Mit dem heutigen Ende des Geschäftsjahres von Microsoft wachsen bei Mitarbeitern des Softwarekonzerns offenbar die Sorgen, dass sie ihren Job verlieren könnten. Insider fürchten, dass die Zahl der turnusmäßigen Kündigungen in diesem Jahr größer ausfallen konnte, auch weil man jüngst die Gerätesparte von Nokia übernommen hat.
Wie GigaOM unter Berufung auf Microsoft-interne Quellen berichtet, stehen in den kommenden zwei Monaten wahrscheinlich einige Entlassungen an. Hintergrund ist zum einen das Ende des Fiskaljahres, aber auch die üblicherweise im August durchgeführten Überprüfungen der Performance der Mitarbeiter sowie das bevorstehende jährliche Treffen der zahllosen Vertriebsmitarbeiter.
Einem von dem Bericht zitierten Insider zufolge habe der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer mit dem Kauf der Handysparte von Nokia insgesamt rund 25.000 neue Mitarbeiter ins Unternehmen geholt und einen Geschäftsbereich übernommen, der keinen Gewinn einbringt. Was nun passieren werde, sei absehbar, so die Befürchtung. Offenbar geht man davon aus, dass der Konzern nun sparen muss, vor allem auch, um seine Aktionäre zufriedenzustellen.
Analysten sehen Microsoft unterdessen unter Sparzwang. Weil die Übernahme von Nokias Handysparte immerhin 7,2 Milliarden Dollar gekostet hat, aber mittelfristig kaum mit Gewinnen aus diesem Geschäft zu rechnen ist, müsse der Konzern schlanker werden. Allein im ersten Jahr geht zum Beispiel der Analyst Rick Sherlund von Nomura Securities von einem Verlust in Höhe von rund einer Milliarde Dollar bei Microsoft Devices aus.
Einem von dem Bericht zitierten Insider zufolge habe der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer mit dem Kauf der Handysparte von Nokia insgesamt rund 25.000 neue Mitarbeiter ins Unternehmen geholt und einen Geschäftsbereich übernommen, der keinen Gewinn einbringt. Was nun passieren werde, sei absehbar, so die Befürchtung. Offenbar geht man davon aus, dass der Konzern nun sparen muss, vor allem auch, um seine Aktionäre zufriedenzustellen.
Große Entlassungswelle befürchtet
Die nun befürchteten Entlassungen könnten nach Einschätzung der Insider sehr umfangreich ausfallen und bis zu 10 Prozent der bis zur Nokia-Übernahme rund 100.000 Mitarbeiter umfassenden Microsoft-Belegschaft in aller Welt treffen. Vor allem Marketing-Teams könnten davon betroffen sein, heißt es, aber auch interne IT-Teams stehen angeblich zur Debattte.Analysten sehen Microsoft unterdessen unter Sparzwang. Weil die Übernahme von Nokias Handysparte immerhin 7,2 Milliarden Dollar gekostet hat, aber mittelfristig kaum mit Gewinnen aus diesem Geschäft zu rechnen ist, müsse der Konzern schlanker werden. Allein im ersten Jahr geht zum Beispiel der Analyst Rick Sherlund von Nomura Securities von einem Verlust in Höhe von rund einer Milliarde Dollar bei Microsoft Devices aus.
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