Neue Programmiersprache Babelsberg soll Komplexität abbauen
"Babelsberg" heißt eine neue Programmiersprache, die am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) entwickelt wurde. Diese soll es ermöglichen, Probleme mit weniger komplexen Quellcodes und nicht zu kleinteiligen Schritten zu lösen, teilten die Entwickler mit.
"Der Name hat sich einfach aus der Lage des Instituts im Potsdamer Stadtteil Babelsberg ergeben", sagte Tim Felgentreff, einer der Informatiker, die an der Arbeit beteiligt waren. Babelsberg ist dabei das Ergebnis eines Projektes, bei dem in den vergangenen zwei Jahren an einem neuen Design für Programmiersprachen gearbeitet wurde. Ziel war es, den Nutzern verschiedener verbreiteter Programmiersprachen ein Werkzeug bereitzustellen, mit dem sie ihre Programme einfacher und insgesamt weniger fehleranfällig gestalten können.
Die klassischen Programmiersprachen benötigen detaillierte, kleinschrittige Anweisungen im Programm, um selbst einfache Aufgaben zu lösen. In der Folge werden vor allem größere Anwendungen schnell sehr komplex. "Mit Babelsberg hingegen eröffnen wir Programmierern die Möglichkeit, die Aufgabe als solche zu formulieren. Wie diese zu lösen ist, versucht der Computer dann selbst herauszufinden", erläutert Felgentreff das Konzept.
Die Informatikerin Maria Graber erklärte das Prinzip anhand eines Programms zum Lösen von Sudoku-Rätseln. "Mit Babelsberg gelingt es etwa, ein Sudoku zu lösen, ohne dass für den Computer die strategischen Einzelschritte echter Soduko-Spieler im Detail programmiert werden müssen." Es reiche aus, wenn der Programmierer in seinem Code die Regeln des Spiels definiert.
Dadurch soll der Programmieraufwand erheblich reduziert und der anfallende Quellcode deutlich verkleinert werden. Dieser Code sei dann auch leichter verständlich und schneller prüfbar, wodurch Fehler besser vermieden werden können, hieß es. Gleichzeitig lässt sich Babelsberg in existierende Programmiersprachen integrieren, sodass die Arbeit der letzten Jahrzehnte nicht hinfällig ist.
Die klassischen Programmiersprachen benötigen detaillierte, kleinschrittige Anweisungen im Programm, um selbst einfache Aufgaben zu lösen. In der Folge werden vor allem größere Anwendungen schnell sehr komplex. "Mit Babelsberg hingegen eröffnen wir Programmierern die Möglichkeit, die Aufgabe als solche zu formulieren. Wie diese zu lösen ist, versucht der Computer dann selbst herauszufinden", erläutert Felgentreff das Konzept.
Die Informatikerin Maria Graber erklärte das Prinzip anhand eines Programms zum Lösen von Sudoku-Rätseln. "Mit Babelsberg gelingt es etwa, ein Sudoku zu lösen, ohne dass für den Computer die strategischen Einzelschritte echter Soduko-Spieler im Detail programmiert werden müssen." Es reiche aus, wenn der Programmierer in seinem Code die Regeln des Spiels definiert.
Dadurch soll der Programmieraufwand erheblich reduziert und der anfallende Quellcode deutlich verkleinert werden. Dieser Code sei dann auch leichter verständlich und schneller prüfbar, wodurch Fehler besser vermieden werden können, hieß es. Gleichzeitig lässt sich Babelsberg in existierende Programmiersprachen integrieren, sodass die Arbeit der letzten Jahrzehnte nicht hinfällig ist.
Thema:
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Programmierung & Reporting:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
#WordCamp Europe 2026 - vom 4 - 6 Juni 2026 in Krakau
d-hubs - vor 1 Stunde -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - vor 2 Stunden -
Armbian Release 26.5.1 :: Unterstützung auf 338 Board
d-hubs - Gestern 19:38 Uhr -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs - Gestern 17:46 Uhr -
RapidRAW v1.5.6 wurde vor ein paar Stunden veröffentlicht
d-hubs - Gestern 11:59 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen