Neue Probleme mit Fremd-Ladegeräten bei Apples iPhone
Apple schlägt sich weiter mit Problemen durch fehlerhafte Ladegeräte herum. Dieses Mal betrifft es aber nicht die Apple-eigenen USB-Power-Adapter, sondern Produkte von Drittherstellern. Diese sollen den Chip zerstören können, der die Ladezyklen regelt und somit das iPhone komplett unbenutzbar machen.
Heise hat die Fälle der defekten Chips durch Drittanbieter-Ladegeräte aufgegriffen. Aufgefallen sei eine Häufung von defekten so genannten U2-IC-Chips im iPhone 5 bei dem britischen Reparatur-Profi MendMyi. Das Problem zeigt sich für den Kunden so, dass sich das Smartphone nicht aufladen lässt. Über 1 Prozent-Ladebalken kommt das iPhone dann bei angeschlossenem Ladegerät nicht mehr. Damit ist es komplett unbrauchbar - auch die Aufladung am Rechner oder mit den Originalen USB-Power-Adaptern klappt nicht mehr, sobald unstabilisierte Billig-Netzteile erst einmal den Chip beschädigt hätten.
Der Austausch des Chips ist aufwändig und kostet bei den Briten rund 80 Euro.
Problematisch sind dabei Ladegräte die von nicht autorisierten Herstellern kommen - für den Kunden ist das allerdings auf den ersten Blick nur schlecht erkennbar. Grund ist, dass typische Prüfzeichen wie zum Beispiel das CE-Zeichen oder das MFi-Label (Made for iPhone, offizielle Autorisierung durch Apple) gern gefälscht werden und trügerische Sicherheit bieten.
Apple hatte das Problem mit dem Billig-Massenmarkt bereits aufgegriffen und Mitte vergangenen Jahres eine Aktion gestartet, bei der Kunden Ladegeräte eintauschen konnten, bei denen sich die Herkunft und damit die Autorisierung durch Apple nicht bestätigen ließ. Leider ist das Programm derzeit nicht mehr aktiv.
Der Rat kann daher nur heißen, Ladegeräte nur im Fachhandel zu erwerben und besonders günstigen Angeboten generell zu misstrauen.
Der Austausch des Chips ist aufwändig und kostet bei den Briten rund 80 Euro.
Fehlerquelle
Derweilen diskutieren die ersten Apple-Experten, ob das Problem quasi extra von Apple herbeigeführt wird, um den Verkauf der eigenen Ladegeräte zu steigern. Davon sollte man allerdings nicht ausgehen. Vielmehr beruhen die Fehler auf die mit extremen Preisdruck billig gebauten Ladestecker, die teils für wenige Euro verkauft werden. Diese haben in Test immer wieder gezeigt, dass sie schlecht abgeschirmt sind. Dazu stehen die Billig-Geräte immer wieder im Verdacht, schon zu Todesfällen geführt zu haben.Problematisch sind dabei Ladegräte die von nicht autorisierten Herstellern kommen - für den Kunden ist das allerdings auf den ersten Blick nur schlecht erkennbar. Grund ist, dass typische Prüfzeichen wie zum Beispiel das CE-Zeichen oder das MFi-Label (Made for iPhone, offizielle Autorisierung durch Apple) gern gefälscht werden und trügerische Sicherheit bieten.
Apple hatte das Problem mit dem Billig-Massenmarkt bereits aufgegriffen und Mitte vergangenen Jahres eine Aktion gestartet, bei der Kunden Ladegeräte eintauschen konnten, bei denen sich die Herkunft und damit die Autorisierung durch Apple nicht bestätigen ließ. Leider ist das Programm derzeit nicht mehr aktiv.
Der Rat kann daher nur heißen, Ladegeräte nur im Fachhandel zu erwerben und besonders günstigen Angeboten generell zu misstrauen.
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