Microsoft erneuert Surface Pro und Laptop mit Snapdragon X2 Plus
Microsoft erweitert seine Surface-Reihe um zwei Modelle, die mit Qualcomms neuen Snapdragon-X2-Plus-Chips ausgestattet sind. Auf dem Snapdragon Summit hat der Konzern ein 12 Zoll großes Surface Pro und einen 13 Zoll großen Surface Laptop vorgestellt.
Microsoft kombiniert die CPU-Einheit mit einer Adreno-GPU und einer Hexagon-NPU, die auf eine Leistung von 80 TOPS kommt. Je nach Ausstattungsvariante stehen 16 oder 24 GB Arbeitsspeicher sowie bis zu 512 GB Speicher zur Verfügung.
Der neue Surface Laptop
Microsoft verspricht gegenüber der vorherigen Generation bis zu 18 Prozent mehr Energieeffizienz, mehr als 60 Prozent höhere Grafikleistung und eine um 95 Prozent gesteigerte Leistung bei der lokalen Verarbeitung von KI-Aufgaben. Am leichten Gehäuse ändert sich hingegen nichts.
Das 12-Zoll-Surface-Pro erhält zudem ein um 25 Prozent helleres PixelSense-Display mit einer Helligkeit von bis zu 500 Nits. Eine neue Anwendung namens Microsoft Ink Canvas soll das Zeichnen und Kommentieren ermöglichen. Über Copilot lassen sich außerdem Inhalte zusammenfassen. Die App soll ab dem 13. Oktober auch für andere kompatible Windows-PCs im Microsoft Store verfügbar sein.
Den neuen 13-Zoll-Surface-Laptop stattet Microsoft ebenfalls mit einem 500-Nits-Display aus. Die Akkulaufzeit soll bis zu 22,5 Stunden erreichen. Neben zwei USB-C-Anschlüssen gibt es einen USB-A-Port sowie einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Erstmals ist das kompakte Notebook auch in Schwarz erhältlich.
Siehe auch:
- Die neuen Surface-Geräte starten am 13. Oktober ab 1149,99 US-Dollar
- Der Snapdragon X2 Plus bietet trotz weniger Kernen eine höhere Leistung
- Die integrierte Hexagon-NPU erreicht eine Rechenleistung von 80 TOPS
- Verbesserte Effizienz und deutlich schnellere Grafik- sowie KI-Power
- Helleres 500-Nits-Display und bis zu 15,5 Stunden Laufzeit beim Tablet
- Neuer Surface Laptop hält bis zu 22,5 Stunden durch und kommt in Schwarz
Weniger Cores, mehr Leistung
Beide Geräte sollen ab dem 13. Oktober in den ersten Ländern erhältlich sein. Die Preise beginnen beim Surface Pro bei 1149,99 Dollar (etwa 980 Euro vor Steuern) und beim Surface Laptop bei 1199 Dollar (etwa 1020 Euro). Im Inneren beider Geräte arbeitet jeweils der neue Snapdragon X2 Plus mit sechs CPU-Kernen. Damit verfügt der Chip sogar über zwei Kerne weniger als der Snapdragon X Plus der Vorgängergeneration, trotzdem soll am Ende mehr Leistung herauskommen.Microsoft kombiniert die CPU-Einheit mit einer Adreno-GPU und einer Hexagon-NPU, die auf eine Leistung von 80 TOPS kommt. Je nach Ausstattungsvariante stehen 16 oder 24 GB Arbeitsspeicher sowie bis zu 512 GB Speicher zur Verfügung.
Der neue Surface Laptop
Microsoft verspricht gegenüber der vorherigen Generation bis zu 18 Prozent mehr Energieeffizienz, mehr als 60 Prozent höhere Grafikleistung und eine um 95 Prozent gesteigerte Leistung bei der lokalen Verarbeitung von KI-Aufgaben. Am leichten Gehäuse ändert sich hingegen nichts.
Das 12-Zoll-Surface-Pro erhält zudem ein um 25 Prozent helleres PixelSense-Display mit einer Helligkeit von bis zu 500 Nits. Eine neue Anwendung namens Microsoft Ink Canvas soll das Zeichnen und Kommentieren ermöglichen. Über Copilot lassen sich außerdem Inhalte zusammenfassen. Die App soll ab dem 13. Oktober auch für andere kompatible Windows-PCs im Microsoft Store verfügbar sein.
Lange Laufzeit
Hinsichtlich der Akkulaufzeit nennt Microsoft bis zu 13 Stunden aktive Webnutzung beziehungsweise 15,5 Stunden Videowiedergabe. Zur Ausstattung gehören weiterhin zwei USB-C/USB-3.2-Anschlüsse, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Das Gerät bleibt mit der bereits bekannten Tastatur und dem Surface Slim Pen 2 kompatibel.Den neuen 13-Zoll-Surface-Laptop stattet Microsoft ebenfalls mit einem 500-Nits-Display aus. Die Akkulaufzeit soll bis zu 22,5 Stunden erreichen. Neben zwei USB-C-Anschlüssen gibt es einen USB-A-Port sowie einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Erstmals ist das kompakte Notebook auch in Schwarz erhältlich.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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