RTL-Sendegruppe stellt Ausstrahlung über DVB-T ein
Die RTL-Gruppe wird ihre Programme zukünftig nicht mehr per DVB-T ausstrahlen. Zum Jahresende 2014 endet damit die Empfangbarkeit von RTL, Vox, Super RTL, RTL 2 und in Berlin auch N-TV.
Wie das Unternehmen mitteilte, wird die Ausstrahlung in der Region München sogar schon Ende Mai dieses Jahres eingestellt. Dann laufen jeweils die Verträge mit den DVB-T-Betreibern aus. Die betroffenen Haushalte werden durch entsprechend eingeblendete Laufbänder im laufenden Programm gezielt und rechtzeitig vor Auslaufen der DVB-T-Verbreitung informiert, hieß es.
Als Grund für diesen Schritt gab die Sendergruppe an, dass die Vorstellungen für die Aufrechterhaltung dieses Verbreitungsweges wie die politische Planungssicherheit und ein belastbares Geschäftsmodell nicht gewährleistet seien. Ein durch Bund und Länder gemeinsam garantierter stabiler Verbleib der terrestrischen Frequenzen im Verfügungsbereich des Rundfunks auch über das Jahr 2020 hinaus, der das erforderliche Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich allein für die Mediengruppe RTL Deutschland rechtfertigt, sei nicht erkennbar.
"Darüber hinaus wäre eine Zukunft der Terrestrik für viele Sender unter stabilen ökonomischen Rahmenbedingungen nur verschlüsselt möglich", erklärte das Unternehmen. Das sei aber nur mittels eines Umstiegs der gesamten Branche denkbar. Es ließen weder die Bundesländer noch die verschiedenen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden den notwendigen Willen erkennen, ein solches Projekt zu unterstützen.
Die Entscheidung betrifft konkret die technische Nutzungsform der Frequenzen mit der DVB-T Technologie in Deutschland. Generell sei man allerdings schon der Ansicht, dass eine Ausstrahlung per Funk sinnvoll ist - etwa um auch den mobilen Empfang zu ermöglichen.
In Österreich befindet sich die Mediengruppe RTL derzeit in Verhandlungen zu einem DVB-T2-Projekt, bei dem die gewünschten Voraussetzungen vorhanden sind. Aber auch in Deutschland wolle man sich dafür einsetzen, diesen Bereich des Frequenzspektrums auch weiterhin einer primären Verbreitung durch den Rundfunk vorzubehalten - welche Technologie hierfür im deutschen Markt die richtige sein wird, werden die kommenden Monate zeigen.
Als Grund für diesen Schritt gab die Sendergruppe an, dass die Vorstellungen für die Aufrechterhaltung dieses Verbreitungsweges wie die politische Planungssicherheit und ein belastbares Geschäftsmodell nicht gewährleistet seien. Ein durch Bund und Länder gemeinsam garantierter stabiler Verbleib der terrestrischen Frequenzen im Verfügungsbereich des Rundfunks auch über das Jahr 2020 hinaus, der das erforderliche Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich allein für die Mediengruppe RTL Deutschland rechtfertigt, sei nicht erkennbar.
"Darüber hinaus wäre eine Zukunft der Terrestrik für viele Sender unter stabilen ökonomischen Rahmenbedingungen nur verschlüsselt möglich", erklärte das Unternehmen. Das sei aber nur mittels eines Umstiegs der gesamten Branche denkbar. Es ließen weder die Bundesländer noch die verschiedenen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden den notwendigen Willen erkennen, ein solches Projekt zu unterstützen.
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