"Open-Source-Geist":
E-Autobauer Tesla gibt alle seine Patente frei
Der für seine Elektro-Autos bekannte US-Hersteller Tesla hat einen technologischen wie rechtlichen Knalleffekt bekannt gegeben. Um die Entwicklung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen weiter zu fördern, gibt Tesla alle(!) seine Patente frei und schafft damit seine "Patent-Mauer" ab.
Diese wurde nun zu Fall gebracht, und zwar "im Sinne des Geistes der Open-Source-Bewegung und um Fortschritte in der Elektro-Fahrzeug-Technologie zu fördern", schreibt Musk. Diesen Schritt, den man zweifellos als Sensation beschreiben kann, erklärt er mit der Geschichte von Tesla Motors: Das Unternehmen wurde gegründet, um nachhaltigen Transport zum Durchbruch zu verhelfen.
Anfangs habe man sehr wohl befürchtet, schreibt Musk weiter, dass die großen Autokonzerne Tesla-Technologien kopierten, und dann in weiterer Folge mit ihrer Übermacht (Fertigung, Marketing, etc.) den kleinen Hersteller überwältigen. "Wir hätten nicht falscher liegen können", sagt Musk heute.
Denn umweltfreundliche Autos sind bei den Großen "praktisch nicht existent." Musk sagt dazu, dass Tesla nicht genug Autos bauen könne, um die "Klimakrise" alleine lösen zu können. Denn als Konkurrenten sieht man nicht die Hersteller, die E-Autos bauen, sondern die "Flut an Benzin-Fahrzeugen."
Die Mauer musste weg
Elon Musk, Tesla-Chef, Raumfahrt-Enthusiast und vor allem Vollzeit-Visionär, hat es wieder einmal geschafft, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich zu ziehen: In einem Blog-Eintrag auf der Seite des von ihm geleiteten Tesla Motors gab er bekannt, dass es "bis gestern in der Lobby unseres Hauptquartiers in Palo Alto eine Patent-Mauer gegeben hat. Das ist nicht mehr der Fall."Diese wurde nun zu Fall gebracht, und zwar "im Sinne des Geistes der Open-Source-Bewegung und um Fortschritte in der Elektro-Fahrzeug-Technologie zu fördern", schreibt Musk. Diesen Schritt, den man zweifellos als Sensation beschreiben kann, erklärt er mit der Geschichte von Tesla Motors: Das Unternehmen wurde gegründet, um nachhaltigen Transport zum Durchbruch zu verhelfen.
Fortschritt statt "Patent-Minenfeld"
Wenn man einen Weg in Richtung Elektro-Fahrzeuge lege, dann aber diesen mit Patent-Landminen auslege, dann würde man konträr zur ursprünglichen Unternehmensphilosophie agieren, so Musk. Ab sofort wird Tesla deshalb keine Patentklagen einleiten, wenn andere - in gutem Willen - Tesla-Technogien nutzen.Anfangs habe man sehr wohl befürchtet, schreibt Musk weiter, dass die großen Autokonzerne Tesla-Technologien kopierten, und dann in weiterer Folge mit ihrer Übermacht (Fertigung, Marketing, etc.) den kleinen Hersteller überwältigen. "Wir hätten nicht falscher liegen können", sagt Musk heute.
Denn umweltfreundliche Autos sind bei den Großen "praktisch nicht existent." Musk sagt dazu, dass Tesla nicht genug Autos bauen könne, um die "Klimakrise" alleine lösen zu können. Denn als Konkurrenten sieht man nicht die Hersteller, die E-Autos bauen, sondern die "Flut an Benzin-Fahrzeugen."
"Magische Weltraum-Autos"
Wer wissen will, warum Tesla als Unternehmen, Marke und Gesamtkonzept so spannend ist, dem sei übrigens ein Comic-"Test" von Matthew "The Oatmeal" Inman empfohlen. Dort beschreibt er (in Englisch), warum er einen Tesla Model S bzw. dieses "magische Weltraum-Auto" fährt. Das ist nicht nur informativ, sondern auch zum Brüllen komisch.
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