Google hätte fast Elektroautobauer Tesla für 6 Mrd. $ übernommen
Vor etwa zwei Jahren wäre es fast zu einem spektakulären Geschäft gekommen, nämlich einer Übernahme des Elektroautoherstellers Tesla durch den Suchmaschinenriesen Google. Tesla-Gründer Elon Musk wollte sechs Milliarden für das von ihm gegründete Unternehmen, Google-Chef Larry Page war interessiert und es gab bereits eine mündliche Einigung. Doch das Geschäft platzte, weil es bei Tesla bergauf ging.
Der Elektroautohersteller Tesla wurde 2003 gegründet, maßgeblich beteiligt daran war der Internet-Unternehmer und Visionär Elon Musk. Tesla Motors kämpfte allerdings lange ums Überleben, da das Interesse an den Elektro-Autos zunächst mäßig bis kaum vorhanden war.
Im Jahr 2013 stand man regelrecht am Abgrund, woraufhin Tesla-Chef Musk an Google herangetreten ist. Wie Ashlee Vance, Autorin beim Wirtschaftsportal Bloomberg in einem demnächst erscheinenden Buch mit dem Titel "Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future" schreibt, trat Musk deshalb an Google heran, um das Überleben seiner Firma zu sichern.
Im März 2013 rief Musk Google-CEO Larry Page an und bot diesem Tesla Motors an. Der Verkaufspreis betrug sechs Milliarden Dollar, zudem forderte er von Page das Versprechen einer Investition in Höhe von fünf Milliarden Dollar, um das Unternehmen am Leben halten zu können. Zudem wollte Musk auch noch Garantien für seinen eigenen Verbleib bzw. die Federführung bei Tesla.
Eine Bestätigung wollten weder Google noch Tesla liefern, angesichts der Pläne des Suchmaschinenkonzerns in Bezug auf autonome Fahrzeuge ist es denkbar bis wahrscheinlich, dass dieser Bericht stimmt. Zudem dürfte Larry Page das Potenzial des Autobauers erkannt haben, wie auch der "Turnaround" wenig später gezeigt hat. Aktuell ist Tesla übrigens 25 Milliarden Dollar wert.
Im Jahr 2013 stand man regelrecht am Abgrund, woraufhin Tesla-Chef Musk an Google herangetreten ist. Wie Ashlee Vance, Autorin beim Wirtschaftsportal Bloomberg in einem demnächst erscheinenden Buch mit dem Titel "Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future" schreibt, trat Musk deshalb an Google heran, um das Überleben seiner Firma zu sichern.
Im März 2013 rief Musk Google-CEO Larry Page an und bot diesem Tesla Motors an. Der Verkaufspreis betrug sechs Milliarden Dollar, zudem forderte er von Page das Versprechen einer Investition in Höhe von fünf Milliarden Dollar, um das Unternehmen am Leben halten zu können. Zudem wollte Musk auch noch Garantien für seinen eigenen Verbleib bzw. die Federführung bei Tesla.
Ende der Durststrecke
Und der Google-Chef war interessiert, ja mehr als das: Es gab laut Vance bereits eine mündliche Einigung zwischen den beiden, woraufhin man Formalitäten für dieses Geschäft angegangen ist. Doch just zu dieser Zeit wendete sich das Blatt für Tesla Motors: Die Verkäufe zogen signifikant an und plötzlich schrieb das Unternehmen Gewinne. Folge: Das Geschäft platzte.Eine Bestätigung wollten weder Google noch Tesla liefern, angesichts der Pläne des Suchmaschinenkonzerns in Bezug auf autonome Fahrzeuge ist es denkbar bis wahrscheinlich, dass dieser Bericht stimmt. Zudem dürfte Larry Page das Potenzial des Autobauers erkannt haben, wie auch der "Turnaround" wenig später gezeigt hat. Aktuell ist Tesla übrigens 25 Milliarden Dollar wert.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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